Ganz normal verliebt

Drama | USA 1999 | 130 Minuten

Regie: Garry Marshall

Die Liebe eines jungen Teenager-Pärchens erfährt über die vertrauten Höhen und Tiefen hinaus dadurch brisante Momente, dass es sich bei den beiden um geistig leicht behinderte Menschen handelt, deren Liebes- und Emanzipationsgeschichte wichtiger Teil ihres Kampfes um Unabhängigkeit und ein selbstbestimmtes Leben ist. Ein ernsthafter Versuch, die Probleme zweier ungewöhnlicher Helden gerade dadurch nachvollziehbar zu machen, dass er die Alltäglichkeit der Charaktere und ihrer Probleme hervorhebt. Die unterschiedlich überzeugenden darstellerischen Leistungen sowie manche stilistische Unsicherheit lassen den Film letztlich aber doch eher zwiespältig erscheinen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE OTHER SISTER
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1999
Regie
Garry Marshall
Buch
Garry Marshall · Bob Brunner
Kamera
Dante Spinotti
Musik
Rachel Portman
Schnitt
Bruce Green
Darsteller
Juliette Lewis (Carla) · Diane Keaton (Elizabeth) · Tom Skerritt (Radley) · Giovanni Ribisi (Danny) · Hector Elizondo (Ernie)
Länge
130 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Liebesfilm

Heimkino

Verleih DVD
Buena Vista (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl., DD5.0 dt.)
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Diskussion
Auf dem College lernen sich die Teenager Carla und Danny kennen, verabreden sich zum ersten Rendezvous, knutschen auf dem Sofa und verlieben sich ernsthaft ineinander. Als Danny Carla während der Hochzeit ihrer Schwester eine Liebeserklärung macht und dabei zur Erheiterung der Gäste Details ihres gemeinsamen Sexlebens preisgibt, fühlt sie sich von allen ausgelacht und tief verletzt. Nach einer Zeit der Trennung und des Kummers siegt jedoch ihre Zuneigung für Danny. Sie verzeiht ihm, und zu guter Letzt läuten die Hochzeitsglocken.

Was sich wie eine normale „Boy meets Girl“-Story mit vorprogrammiertem Happy End anhört, kommt mit einem ungewöhnlichen Anspruch daher. Denn Carla und Danny sind eben nicht „ganz normal“ im herkömmlichen Sinn, sondern zwei geistig leicht behinderte junge Menschen. Ihre Liebesgeschichte ist ein wichtiger Teil ihres Kampfes um Unabhängigkeit und ein selbstbestimmtes Leben mit den für ihre Altersgenossen so selbstverständlichen F

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