Star Wars: Episode 1 - Die dunkle Bedrohung

Science-Fiction-Film | USA 1999 | 133 Minuten

Regie: George Lucas

In einer fernen Zukunft retten zwei Jedi-Ritter einen Planeten vor dem Zugriff übel meinender imperialistischer Kräfte, dies auch dank eines neunjährigen Jungen, den sie auf einem Wüstenplaneten entdecken und der über ungewöhnliche Kräfte verfügt. Derweil muss sich die Königin mit Verrätern in den eigenen Reihen auseinander setzen. Der erste Teil der "Star Wars"-Trilogie setzt sich erneut aus Elementen aus Märchen, Western und Ritter-Mythos zusammen und ist optisch an modernistische Utopien und antike Opulenz angelehnt. Dank außergewöhnlicher Effekte und einiger brillant choreografierter Kampfszenen bietet der Film die gewohnte Art naiver Unterhaltung, die durch Sentimentalitäten und endlos ausgedehntes Kampfgetümmel aber auch viel Leerlauf produziert. Allzu deutlich spekuliert der Film auf die Massenwirksamkeit des "Star Wars"-Kinomythos. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
STAR WARS - EPISODE 1 - THE PHANTOM MENACE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1999
Regie
George Lucas
Buch
George Lucas
Kamera
David Tattersall
Musik
John Williams
Schnitt
Paul Martin Smith · Ben Burtt
Darsteller
Liam Neeson (Qui-Gon Jinn) · Ewan McGregor (Obi-Wan Kenobi) · Natalie Portman (Königin Amidala/Padmé Naberrie) · Jake Lloyd (Anakin Skywalker) · Ian McDiarmid (Senator Palpatine)
Länge
133 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.
Genre
Science-Fiction-Film

Heimkino

Die umfangreiche Special Edition (2 DVDs) enthält u.a. einen untertitelten Audiokommentar von Drehbuchautor und Regisseur George Lucas, Produzent Rick McCallum, Sound-Designer und Co-Editor Ben Burtt, dem ILM-Regisseur für Animation Rob Coleman und den Spezialisten für visuelle Effekte bei der Firma ILM, John Knoll, Dennis Muren und Scott Squires. Des weiteren bieten, neben der 60-minütigen informativen Dokumentation ("The Beginning"), eine Fülle von Kurzdokumentationen einen Einblick in die Entstehung des Films. Schließlich enthält die Edition ein kommentiertes Feature mit nicht verwendeten Szenen und ausführliche Storyboardanalysen.

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD6.1 engl./dt.)
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Diskussion
Seit dem Entwurf der „Star Wars“-Mythologie bestand deren Schöpfer George Lucas darauf, dass es sich bei den bereits gezeigten drei Teilen um Sequels, also um die Fortsetzungen einer noch zu erzählenden Vorgeschichte handelt. Demzufolge waren die Teile I, II und III („Krieg der Sterne“, fd 20 658; „Das Imperium schlägt zurück“, fd 22 701; „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“, fd 24 283) in Wahrheit die Teile IV, V und VI, denen sogar noch drei weitere folgen sollen. Nachdem Lucas die Teile V und VI an andere Regisseure delegiert hatte und sich derweil seinen Hitech-Firmen, insbesondere Industrial Light & Magic, widmete, machte er nunmehr die Episode I, den Auftakt zur neuerlichen Trilogie, erneut zur Chefsache. Ein raffiniertes Spiel: Sequels leiden fast grundsätzlich darunter, dass ihnen irgendwann die Ideen ausgehen. Prequels hingegen nehmen für sich in Anspruch, Pionierarbeit zu leisten und unverzichtbar zu sein für das Verständnis dessen, was man schon verstanden zu haben glaubte. Lucas’ Aufklärungsarbeit war zumindest in den USA das meisterwartete Kinoereignis des Jahres, nicht nur für die Aficionados. Nach den ersten Spieltagen waren alle zufrieden: das Studio trotz nicht ganz rekordträchtiger Anfa

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