Bang Boom Bang - Ein todsicheres Ding

- | Deutschland 1999 | 107 Minuten

Regie: Peter Thorwarth

Ein kleiner Gauner, der den Anteil seines inhaftierten Kumpels verwettet hat, gerät in Schwierigkeiten, als dieser ausbricht. Ein neuerlicher Einbruch führt statt zum erhofften Geld zu einer Leiche im Kofferraum. Eine dramaturgisch unausgegorene, streckenweise zotige Ruhrpottklamotte, deren ordinärer Tonfall genauso aufgesetzt wirkt wie einige nur um des Gags willen inszenierte Zynismen. Holprig geschnitten und teilweise fehlbesetzt, unterhält der Film nur dann, wenn er seinen Humor aus den Bildern entwickelt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
1999
Regie
Peter Thorwarth
Buch
Stefan Holtz · Peter Thorwarth
Kamera
Eckhard Jansen
Musik
Rainer Kühn
Schnitt
Anja Pohl
Darsteller
Oliver Korittke (Keek) · Markus Knüfken (Andy) · Ralf Richter (Kalle) · Martin Semmelrogge (Schlucke) · Alexandra Neldel (Melanie)
Länge
107 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; nf
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Die umfangreiche Special Edition enthält u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (inklusive einem alternativen Filmende) sowie ein Feature mit z.T. ungeschnittenen Szenen, die eine FSK 16-Freigabe erfordern.

Verleih DVD
BMG (16:9, 1.85:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Kurzfilme von Filmhochschulabsolventen sind zweifelsohne aussagekräftigere „Visitenkarten“ als Drehbücher für ihre erste Spielfilmregie, auch wenn sich dies bei deutschen Produzenten und besonders den Fördergremien noch nicht herumgesprochen hat. Wenn sie aber wie Peter Thorwarths kurzer Erstlingsfilm „Was nicht paßt, wird passend gemacht“ mit einer Nominierung für den Studenten-“Oscar“ bedacht werden, dann wachsen die Erwartungen, zumal auch Thorwarths zweiter Kurzfilm „Mafia, Pizza, Razzia“ auf Festivals zum Publikumsliebling avancierte. Beiden Kurzfilmen gelang zudem der Sprung ins reguläre Kino-Vorprogramm. Andererseits waren sie nicht mehr als launig verfilmte „Witze“, die eher den filmischen Handwerker als den innovativen Filmemacher verrieten. Und so erweist sich der erste Langfilm doch als eine Nummer zu groß für Thorwarth, dessen Inszenierungskünste nicht ausreichen,

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