Lieber gestern als nie ...

- | Spanien/Großbritannien/Luxemburg/Frankreich 1998 | 95 Minuten

Regie: Maria Ripoll

Ein junger Schauspieler verliert seine Geliebte, nachdem er ihr einen Seitensprung gestanden hat. Verzweifelt versucht er, sie zurückzugewinnen. Am Tag vor ihrer Hochzeit mit einem anderen Mann drehen zwei Zauberer die Zeit zurück und geben ihm Gelegenheit, seine Liebe neu zu beweisen. Zügig und flott inszenierte Komödie mit amüsanten und romantischen Details. Freilich vertraut die Regie nicht immer auf die Suggestion des Bildes und breitet ihre literarischen Bezüge mitunter zu wortlastig aus. Auch das aus vergleichbaren Filmen vertraute dramaturgische Grundmuster weist inzwischen Ermüdungserscheinungen auf. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
LLUVIA EN LOS ZAPATOS | THE MAN WITH RAIN IN HIS SHOES
Produktionsland
Spanien/Großbritannien/Luxemburg/Frankreich
Produktionsjahr
1998
Regie
Maria Ripoll
Buch
Rafa Russo
Kamera
Javier G. Salmones
Musik
Luis Mendo · Bernardo Fuster · Angel Illarramendi
Schnitt
Nacho Ruiz Capillas
Darsteller
Lena Headey (Sylvia Weld) · Douglas Henshall (Victor Bukowski) · Penélope Cruz (Louise) · Mark Strong (Dave Summers) · Gustavo Salmerón (Rafael)
Länge
95 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Verleih DVD
M.I.B. (1:1,33/4:3/Dolby Digital 5.1)
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Diskussion
Sicher hat es mit dem Ende des Jahrhunderts, aber mehr wohl noch mit den reizvollen erzählerischen Möglichkeiten zu tun, dass im Kino derzeit häufig nach dem „Was wäre, wenn...“ gefragt wird. Dabei tritt die filmische Diskussion von Varianten historischer Abläufe eher in den Hintergrund, der Diskurs findet anhand kleiner, privater Geschichten statt. Das dramaturgische Grundmuster mag zwar hübsch sein, ist inzwischen – nach „Und täglich grüßt das Murmeltier“ (fd 30 169), „Sie liebt ihn – Sie liebt ihn nicht“ (fd 33 414) und anderen Filmen – aber nicht mehr ganz überraschend. Diesen Eindruck hinterlässt „Lieber gestern als nie...“: nett entworfen, zügig inszeniert, dank literaturhistorischer Bezüge auch ein bisschen philosophisch, aber eben nur in Maßen originell. Der Held Victor Bukowski ist Schauspieler. Zunächst zeigt ihn der Film hochgradig erregt. Seine Freundin Sylv

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