Das Geisterschloß

- | USA 1999 | 113 Minuten

Regie: Jan de Bont

Neuauflage der Gruselgeschichte um ein Experiment an einer Versuchsgruppe, die in einem verwunschenen Haus an einer Angststudie teilnimmt. Geschmäcklerische Computeranimationen rauben nicht nur dem Spukschloss seine Aura, sondern auch der Schauergeschichte ihr Geheimnis. So stellt der Film nicht nur für Fans eine herbe Enttäuschung dar und wird lediglich durch die erstklassige Besetzung etwas aufgewertet.

Filmdaten

Originaltitel
THE HAUNTING
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1999
Regie
Jan de Bont
Buch
David Self
Kamera
Karl Walter Lindenlaub
Musik
Jerry Goldsmith
Schnitt
Michael Kahn
Darsteller
Liam Neeson (Dr. David Marrow) · Catherine Zeta-Jones (Theo) · Owen Wilson (Luke Sanderson) · Lili Taylor (Nell) · Bruce Dern (Mr. Dudley)
Länge
113 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Diskussion
Anhängern bestimmter Filmklassiker missfällt oft die Vorstellung, dass man ihren Lieblingsfilm noch einmal drehen könnte. Der Begriff des Remakes ist für viele Cinephile noch immer negativ besetzt – dabei käme im Theater niemand auf die Idee, eine Neuinszenierung als Remake einer früheren zu bezeichnen. Erfahrungsgemäß haben diejenigen Neuverfilmungen die besten Chancen auf Akzeptanz, die Nebenwerken der Filmgeschichte gelten – wie zuletzt die vergnügliche, elegante und erfrischend freie Version der „Thomas Crown Affair“ (fd 33 832). Im Falle von „The Haunting“ kann man sich darüber streiten, ob man Robert Wises Version von 1962 („Bis das Blut gefriert“, fd 12 514) nun als Klassiker bezeichnen möchte. Ganz bestimmt jedenfalls ist sie ein Fernsehklassiker; ein Film, den man vielleicht schon zu oft gesehen hat, um ihn wirklich zu beachten. In jedem Fall aber war der Gruselfilm, wie da

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