Last Days of Disco - Nachts wird Geschichte gemacht

- | USA 1999 | 113 Minuten

Regie: Whit Stillman

Um ihrem tristen Alltag zu entfliehen, tauchen drei junge Frauen Anfang der 80er-Jahre in die Disco-Welt New Yorks ein, erleben Ablenkung und Verdruss, ohne sich dabei weiter zu entwickeln. Orientierungsloser Versuch, ein Zeitbild der jungen Generation zwischen politischem Engagement, sexueller Befreiung und Yuppie-Bewegung zu skizzieren. Lustlose Darsteller und ein substanzloses Drehbuch lassen den Film kläglich scheitern.

Filmdaten

Originaltitel
THE LAST DAYS OF DISCO
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1999
Regie
Whit Stillman
Buch
Whit Stillman
Kamera
John Thomas
Musik
Mark Suozzo
Schnitt
Andrew Hafitz · Jay Pires
Darsteller
Chloe Sevigny (Alice Kinnon) · Kate Beckinsale (Charlotte Pingress) · Chris Eigeman (Des McGrath) · Mackenzie Astin (Jimmy Steinway) · Matt Keeslar (Josh Neff)
Länge
113 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f

Diskussion
Gut einen Monat nach „Studio 54“ (fd 33 448), der mit seinem skandalumwitterten Blick auf die New Yorker Club-Szene ein Revival von Discofilmen im Ambiente der 70er- und 80er-Jahre initiieren sollte, plante Warner Bros., seinen Beitrag zum Thema in die deutschen Kinos zu bringen. Das war im Dezember 1998. Allerdings ist aus dem Disco-Boom an der Kinokasse nur ein müder Dorftanztee geworden: „Studio 54“, floppte und „Last Days of Disco“ – ein programmatischer Titel für die Misere – wurde aus den Startlisten genommen. Elf Monate später ist er jetzt dennoch zu sehen, was vielleicht für die dünne Filmdecke des Majors spricht, mit qualitativen Beweggründen jedenfalls nicht zu erklären ist. Produzent, Regisseur und Autor Whit Stillman, der mit Filmen wie „Metropolitan – Verdammt, bourgeois, verliebt

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