Komödie | USA 1998 | 93 Minuten

Regie: Wes Anderson

Ein ungewöhnlicher 15-jähriger Schüler und ein Industrieller, die anfangs Freunde sind, verlieben sich in dieselbe High-School-Lehrerin und bekriegen sich fortan heftig. Keine platte Komödie, sondern eine in jeder Beziehung leicht surreale Geschichte mit subtilen Gags, einer Portion schwarzem Humor und zarter Gesellschaftskritik. Obwohl im 60er-Jahre-Ambiente angesiedelt, ist der Film zeitlos und beeindruckt durch den Altersunterschied der Gegenspieler und die guten darstellerischen Leistungen. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
RUSHMORE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1998
Regie
Wes Anderson
Buch
Wes Anderson · Owen Wilson
Kamera
Robert Yeoman
Musik
Mark Mothersbaugh · Pete Townshend
Schnitt
David Moritz
Darsteller
Jason Schwartzman (Max Fisher) · Bill Murray (Herman Blume) · Olivia Williams (Rosemary Cross) · Seymour Cassel (Bert Fischer) · Brian Cox (Dr. Guggenheim)
Länge
93 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
Komödie

Diskussion
Der etwas zu kurz geratene 15-jährige Schüler mit Brille, Schlips und Blazer hat ein bisschen von all seinen berühmten Kino-Verwandten geerbt: vom Genie eines Will Hunting (fd 33 003), von der Durchtriebenheit eines Ferris Bueller („Ferris macht blau“, fd 25 956), der Schüchternheit eines Marty McFly („Zurück in die Zukunft“, fd 25 263) und der Verlorenheit eines Benjamin Braddock („Die Reifeprüfung“, fd 15 718). Dennoch ist Max Fischer ein neuer, eigenständiger Charakter, der - wie das ganze Genre - irgendwo zwischen Kindheit und Erwachsensein schwebt. Max ist kein brillanter Schüler, obwohl er dank eines Stipendiums (sein Vater ist Friseur) an der vornehmen Privatschule Rushmore unterrichtet wird. Aber er kompensiert das geschickt: Es gibt kaum eine schulische Arbeitsgemeinschaft, die er nicht gegründet hat. Die Palette reicht vom Bienenzüchterclub, der Latein-Bewahrer-Bewegung, dem Karate-Team, dem Fecht-Team und dem französischen Club bis zur Schülerzeitung und der eigenen Schauspieltruppe. Außerdem spricht er wie ein Erwachsener und v

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