East is East

Komödie | Großbritannien 1999 | 96 Minuten

Regie: Damien O'Donnell

In einer britisch-pakistanischen Großfamilie im Norden Englands kommt es Anfang der 70er-Jahre zu einem schwerwiegenden Konflikt, als sich zwei Söhne weigern, in die nach traditionellen Regeln über ihre Köpfe hinweg arrangierten Ehe einzuwilligen. Atmosphärisch genau beobachtende Multikulti-Komödie nach einem autobiografischen Bühnenstück, die durch ambitionierte Detailfreude, stimmige Charaktere und spielfreudige Darsteller auf sich aufmerksam macht. Die distanzierte Erzählhaltung und eine durchgängige Harmlosigkeit schränken die Qualität des Regiedebüts allerdings ein. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
EAST IS EAST
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
1999
Regie
Damien O'Donnell
Buch
Ayub Khan-Din
Kamera
Brian Tufano
Musik
Deborah Mollison
Schnitt
Michael Parker
Darsteller
Om Puri (George Khan) · Linda Bassett (Ella Khan) · Jordan Routledge (Sajid Khan) · Archie Panjabi (Meenah Khan) · Emil Marwa (Maneer Khan)
Länge
96 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Special Edition beinhaltet u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs sowie ein Feature mit nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
EuroVideo (FF P&S, DD5.1 engl./dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Auch wenn nicht alle Engländer den Wortsinn von „The Commonwealth“ uneingeschränkt gutheißen: das einstige „Empire“ bescherte der britischen Kultur mehr als eine multinationale Küche. Zwar hätte die Vorstellung, dass durch den Kolonialismus auf Dauer nicht nur exotische Gewürze, sondern auch Menschen mit anderen Sprachen und Gebräuchen auf die Insel kommen, den „Earls“ und „Sirs“ kaum behagt, sie aber auch nicht davon abgehalten, der Krone - und ihren Gütern - ein Land nach dem anderen einzuverleiben. Früher als die Kontinentaleuropäer entdeckte deshalb die britische Gesellschaft die Schwierigkeiten und Spannungen - gelegentlich auch den Reichtum und die Vielfalt - die mit den Immigranten nach Großbritannien kamen. Damien O’Donnels Regiedebüt stürzt sich mitten in diesen Prozess, der zwischen Assimilation, Inkulturation und Separation eine große Bandbreite an Forme

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