- | USA 1999 | 96 Minuten

Regie: Albert Brooks

Einem Drehbuchautor in Hollywood wird vorgeworfen, dass es ihm an Ideen mangele. Verzweifelt lässt er sich von einem Freund an eine Muse vermitteln. Die Frau ist jedoch zunächst nur an einem aufwendigen Lebensstil interessiert, den ihr der Autor zu finanzieren hat, und nähert sich bedrohlich seinem familiären Umfeld. Doch immer wieder tauchen Regiegrößen Hollywoods auf, die ihr offenbar einiges zu verdanken haben. Ebenso leichtfüßig inszenierte wie sarkastische Hollywoodsatire, die mit brillanten Dialogen und einem feinen Gespür für menschliche Ausdrucksformen von der Gnadenlosigkeit der Filmfabrik im Umgang mit ihren Künstlern erzählt sowie von der Verzweiflung, mit der sich diese an scheinbare Rettungsversprechen klammern. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE MUSE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1999
Regie
Albert Brooks
Buch
Albert Brooks · Monica Johnson
Kamera
Thomas E. Ackerman
Musik
Elton John
Schnitt
Peter Teschner
Darsteller
Sharon Stone (Sarah) · Albert Brooks (Steven Phillips) · Andie MacDowell (Laura Phillips) · Monica Mikala (Julie Phillips) · Jamie Alexis (Mary Phillips)
Länge
96 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Verleih DVD
Kinowelt (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
„I’m the king of the room“, sagt der Drehbuchautor Steven Phillips am Ende seiner Dankesrede, die bis dahin mit Lachern und Applaus bedacht wurde. Gerade hat er den „Humanitarian Award“ für sein bisheriges Schaffen erhalten. Doch über das leicht variierte James-Cameron-Zitat vom „Oscar“-Abend – ein Satz, den man schon dem „Titanic“-Regisseur übel genommen hatte, obwohl es sich dabei ebenfalls um ein Zitat handelte – lacht niemand. Diese Schlappe erweist sich als erstes Indiz für die grassierende Unzufriedenheit Hollywoods mit Stevens Arbeit. „The edge“ fehle ihm plötzlich, sagt man ihm, jene Brillanz, die gute Autoren vom Durchschnitt unterscheidet. Was aber tun im Herzen der mächtigsten Filmindustrie, wenn einem die Ideen ausgehen? Kein Produzent fühlt sich verpflichtet, einem ausgelaugten Autor Arbeit oder Geld zu

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