Geboren in Absurdistan

Komödie | Österreich 1999 | 116 Minuten

Regie: Houchang Allahyari

Als die Eltern eines sechs Monate alten Babys erfahren, dass ihr Sohn im Krankenhaus mit dem einer türkischen Familie vertauscht wurde, die inzwischen in die Türkei abgeschoben wurde, reisen sie ihr nach, um die Kinder zu tauschen. Misslungene Komödie über Rassismus, Borniertheit und die Frage, was Neugeborene zu Sprösslingen einer Familie macht. Die amateurhafte Inszenierung untergräbt vollends das satirische Potenzial der Geschichte. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Österreich
Produktionsjahr
1999
Regie
Houchang Allahyari
Buch
Tom-Dariusch Allahyari · Agnes Pluch · Houchang Allahyari
Kamera
Helmut Pirnat
Musik
Herbert Tucmandl
Schnitt
Charlotte Müllner
Darsteller
Julia Stemberger (Marion Strohmayer) · Karl Markovics (Stefan Strohmayer) · Meltem Cumbul (Emine Dönmez) · Ahmet Ugurlu (Emre Dönmez) · Robert Hunger-Bühler (Innenminister)
Länge
116 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
Komödie

Diskussion
Der in Österreich lebende Iraner Houchang Allahyari ist ein Phänomen: Seit fast 20 Jahren dreht der 59-jährige Psychiater unermüdlich Filme, die ihre autodidaktische Herkunft zwar nicht immer verbergen können, stets aber von einer großen Liebe zum Kino getragen sind. In „Höhenangst“ (fd 31 347) schien er 1994 sogar einen Weg gefunden zu haben, seine beiden Professionen in eine fruchtbare Beziehung zueinander zu setzen: Für das psychische Drama eines Häftlings, der auf Bewährung entlassen und nur schwer wieder auf die Beine kommt, fand er eindringliche Bilder, an die man sich in seiner jüngsten Arbeit eher schmerzlich erinnert fühlt. Denn auch hier verwendet Allahyari gern ausgedehnte Flugsequenzen, die nun allerdings weder Schwindelgefühle erzeugen noch vom Verlust der Bodenhaftung erzählen, sondern eklatante dramaturgische Schwächen offenbaren.

In einem W

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