Die Asche meiner Mutter

Drama | USA 1999 | 146 Minuten

Regie: Alan Parker

Verfilmung eines autobiografischen Bestseller-Romans, die die bittere Armut im Irland der 30er- und 40er-Jahre beschreibt und das Elend einer Familie bebildert, die von Arbeitslosigkeit, dem Alkoholismus des Vaters und Kindersterblichkeit heimgesucht wird. Ein in düsteren Farben gehaltener Film vor der regennassen Kulisse der Stadt Limerick, der sichtlich um Authentizität ringt, das Sujet der Armut jedoch bestenfalls als Still-Leben ausstellt und sich dadurch um ein Großteil seiner Wirkung bringt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
ANGELA'S ASHES
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1999
Regie
Alan Parker
Buch
Laura Jones · Alan Parker
Kamera
Michael Seresin
Musik
John Williams
Schnitt
Gerry Hambling
Darsteller
Emily Watson (Angela) · Robert Carlyle (Vater) · Joe Breen (junger Frank) · Ciaran Owens (mittlerer Frank) · Michael Legge (älterer Frank)
Länge
146 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama
Diskussion
Im Jahr 1996 legte der 65-jährige Debütant Frank McCourt einen autobiografischen Roman vor, der im Nu weltweit die Bestseller-Listen erstürmte und über sechs Mio. Exemplare verkaufte. Dabei war das Sujet nicht unbedingt verkaufsfördernd, schilderte es doch eine bitterarme Kindheit im irischen Limerick der 30er- und 40er-Jahre sowie das Elend einer Familie, in der viele Kinder sterben, die unter dem Suff und der Unzuverlässigkeit des Vaters leidet und in der die im Titel verewigte Mutter auch nicht unbedingt und in allen Lebenslagen als Vorzeigeobjekt geeignet ist. Dennoch lässt sich McCourts Erfolg erklären, denn die düstere Biografie überzeugt durch ungeheuren Sprachwitz, der viel

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