Der 200 Jahre Mann - Bicentennial Man

Fantasy | USA 1999 | 131 Minuten

Regie: Chris Columbus

Ein Haushaltsroboter verfügt über eine ungewöhnliche Intelligenz und entwickelt Selbstbewusstsein und Gefühle. Die Liebe zu einer Frau treibt ihn, seinen Metallkörper dem der Menschen anzupassen. Episches Fantasy-Märchen, dessen heiterer Schwung im Lauf der "Menschwerdung" zwar nachdenklicheren Tönen weicht, seine philosophischen Implikationen aber einer rührseligen Story opfert. Dramaturgische Schwächen und Redundanzen schränken trotz Starbesetzung auch den Unterhaltungswert ein. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
BICENTENNIAL MAN
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1999
Regie
Chris Columbus
Buch
Nicholas Kazan
Kamera
Phil Meheux
Musik
James Horner
Schnitt
Neil Travis · Nicolas de Toth
Darsteller
Robin Williams (Andrew) · Sam Neill (Sir) · Embeth Davidtz (Little Miss/Portia) · Wendy Crewson (Ma'am) · Hallie Kate Eisenberg (Little Miss als Siebenjährige)
Länge
131 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Fantasy

Heimkino

Verleih DVD
Columbia TriStar Home (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Obwohl die Medizin die menschliche Lebensspanne nur mühsam und meist nur um wenige Jahre verlängern kann, spielt das Thema „Unsterblichkeit“ in der Sphäre des Fiktionalen kaum eine Rolle, sieht man von religiösen Paradiesesvorstellungen oder fantastischen Topoi wie etwa denen der „Untoten“ einmal ab. Das liegt neben dramaturgischen Schwierigkeiten vor allem an der Kategorie der „Erfahrung“, die menschliches Erleben von seriellen Wahrnehmungsprozessen elektronischer „Gehirne“ unterscheidet: Ein „Ich“ bildet und verändert sich nicht nur im Umgang mit der Welt, sondern entwickelt eine „Geschichte“, deren Koordinaten durch Umfang und Gewicht der Erinnerungen markiert werden. Für den Hausroboter NDR 114 in Chris Colombus’ epischer Adaption einer Erzählung von Isaac Asimov beginnt die Odyssee seiner „Person“- und Menschwerdung deshalb bereits lange, bevor er seinen Namen Andrew auf s

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