Otto - der Katastrofenfilm

Komödie | Deutschland 1999 | 92 Minuten

Regie: Edzard Onneken

In seinem fünften Kinofilm erzählt der Komiker und "Blödelbarde" Otto die Geschichte eines Ostfriesen, der mit dem Ozeandampfer nach New York aufbricht. Die Lebensgeschichte, die mit einer Parodie auf die Geburt Jesu beginnt, ist weitgehend als Zitatensammlung aus Filmen und Filmgenres angelegt, die sich in dürftigen Späßen erschöpft, die von einem bombastischen Dekor und einer opulenten Kamera noch zusätzlich verkleinert werden. Ohne präzises Zeitgefühl für die Wirksamkeit der wenigen originären Gags versandet der Film in völliger Belang- und Humorlosigkeit. - Ab 12 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
1999
Regie
Edzard Onneken
Buch
Bernd Eilert · Michel Bergmann · Otto Waalkes
Kamera
Hagen Bogdanski
Musik
Darius Zahir
Schnitt
Sabine Brose
Darsteller
Otto Waalkes (Otto/Baby-Otto/Großvater/Otti, die Sängerin) · Eva Hassmann (Sonja) · Reiner Schöne (Lackner) · Michael Schweighöfer (Kern) · Steffen Münster (Kruse)
Länge
92 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12 möglich.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Special Edition beinhaltet u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs sowie ein Feature mit nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
BMG (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Acht Jahre lang mussten die Fans auf einen neuen Otto-Film warten. Es hat sich nicht gelohnt. Am Ende bleibt nur die Schlusspointe im Gedächtnis, auf die hin das ganze Unternehmen konzipiert wurde. Ein einziger Einfall, der, zugegeben, nicht übel ist: Otto bringt als unfreiwilliger Kapitän eines Ozeandampfers die amerikanische Freiheitsstatue zum Einsturz. Doch das war alles. Der Rest ist Schweigen. Trotz pausenlosem Gerede. Man könnte heulen. 18 Millionen Mark hat das Opus gekostet. Dafür klopfte Produzent Horst Wendlandt mit Erfolg bei der Filmförderungsanstalt und beim Filmboard Berlin-Brandenburg an. Vermutlich ließen sich die Geldgeber vom Namen Otto überzeugen; ein anderer Grund für ihre Freigiebigkeit ist im fertigen Film nicht zu erkennen. Das Drehbuch, zum Beispiel, kann es kaum gewesen se

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