Der Bockerer III - Die Brücke von Andau

- | Österreich 2000 | 97 Minuten

Regie: Franz Antel

Ein Wiener Fleischhauer gerät 1956 mit seinem Ziehsohn und seinem Enkel in die Wirren des Ungarn-Aufstandes, kann sich und seine Fleischlieferung mit Bauernschläue und List retten und darüber hinaus einigen Tausend Ungarn die Flucht nach Österreich ermöglichen. Eine betont volkstümlich angelegte Erzählung, die in "Schwejk"-Manier den kleinen Mann feiert, der allen Gefahren trotzt. Angesiedelt zwischen Drama und Komödie, bietet der inszenatorisch altbackene Film ansprechende Unterhaltung und vermittelt trotz mangelndem Tiefgang durchaus auch historisches Hintergrundwissen. (Abschluss von Franz Antels "Bockerer"-Trilogie.) - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
DER BOCKERER III - DIE BRÜCKE VON ANDAU
Produktionsland
Österreich
Produktionsjahr
2000
Regie
Franz Antel
Buch
Kurt Huemer · Franz Antel
Kamera
Hans Selikovsky
Musik
Gerhard Heinz
Schnitt
Charlotte Müllner
Darsteller
Karl Merkatz (Karl Bockerer) · Sascha Wussow (Gustl Bühringer) · Caroline Vasicek (Elena Bühringer) · Heinrich Schweiger (Oberst Novotny) · Heinz Peters (Hatzinger)
Länge
97 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Diskussion
Franz Antel (geb. 1913), Urgestein des österreichischen Kinos, hat sich eher den leichten bis leichtesten Sujets verschrieben. Mit seiner „Bockerer“-Trilogie widmet er sich der volkstümlichen Aufarbeitung der jüngsten Vergangenheit seines Heimatlandes - was angesichts seines sonstigen filmischen Werks ebenso verwunderlich ist wie der Zeitraum, über den sich die Trilogie erstreckt. 1981 kam „Der Bockerer“ (fd 23 217) in die Kinos, in dem der Wiener Fleischhauer Karl Bockerer den Anschluss ans Reich und die Herrschaft der Nazis erlebte; „Der Bockerer II“ (1996) galt den Nachkriegsjahren und dem Leben unter sowjetischer Besatzung, und „Der Bockerer III“ ist nun in eigentlich friedlicheren Zeiten angesiedelt. Doch die Historie hat halt so ihre Tücken. Man schreibt das Jahr 1956

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