Brot und Tulpen

- | Italien 2000 | 118 Minuten

Regie: Silvio Soldini

Eine Frau, die von ihrer Familie während der Rückfahrt vom Urlaub auf einer Raststätte vergessen wird, landet in Venedig, wo sie Arbeit und neue Freunde findet. Sie kommt bei einem skurrilen Kellner unter, mit dem sie sich seelenverwandt fühlt und dem sie ihre Liebe gesteht, als sie schon wieder zu ihrer Familie zurückgekehrt ist. Melancholisch-beschwingte Komödie, die normale Menschen in den Mittelpunkt stellt und dies liebevoll zeichnet. Präzise beobachtete Details, witzige Dialoge, eine klare Bildersprache und die ausgezeichneten Darsteller machen den Film zu einem amüsanten Exkurs über die Zufälle des Lebens und der Liebe. (Videotitel: "Brot & Tulpen") - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
PANE E TULPANI
Produktionsland
Italien
Produktionsjahr
2000
Regie
Silvio Soldini
Buch
Doriana Leondeff · Silvio Soldini
Kamera
Luca Bigazzi
Musik
Giovanni Venosta
Schnitt
Carlotta Cristiani
Darsteller
Licia Maglietta (Rosalba) · Bruno Ganz (Fernando) · Giuseppe Battiston (Costantino) · Marina Massironi (Grazia) · Felice Andreasi (Fermo)
Länge
118 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.

Heimkino

Verleih DVD
BMG (16:9, 1.85:1, DD5.1 frz./dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Das italienische Kino ist für den deutschen Kinogänger zu einer unbekannten Region geworden . Nur noch selten verirrte sich in den letzten Jahren ein Film aus jenem Land, dessen Küche und Landschaften so sehr geschätzt werden, auf die hiesigen Leinwände. Silvio Soldinis „Brot und Tulpen“ weckt nun Erinnerungen an die beliebten „Liebe, Brot und....“-Filme der 50er-Jahre, die nicht nur Gina Lolobrigida und Sophia Loren zu Stars machten, sondern auch das heimische Leben der ersten deutschen „Gastarbeiter“ nahe brachte. Soldinis Film knüpft jedoch nur in einem Punkt an diese Tradition an, indem er nicht ins Venedig der Touristenattraktionen entführt, sondern in den volkstümlichen Stadtteil Cannaregio. Der Titel erinnert an den Streik-Slogan amerikanischer Textilarbeiterinnen: „Die Seelen

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren