Peut-être

- | Frankreich 1999 | 109 Minuten

Regie: Cédric Klapisch

Ein junger Mann, der keine Kinder will, wacht im Paris des Jahres 2070 auf, das fast ganz unter Sanddünen begraben ist, und lernt seinen Sohn kennen, einen 70-jährigen alten Mann. Eine Mischung aus Science-Fiction, Surrealismus und Poesie mit beeindruckenden optischen Effekten, die eine faszinierende Altersrolle für Jean-Paul Belmondo bietet. Die Inszenierung ist letztlich jedoch ebenso unbeholfen wie die Frage, ob man Kinder in die gegenwärtige Welt setzen soll, nur oberflächlich behandelt wird. (O.m.d.U.) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
PEUT-ETRE
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
1999
Regie
Cédric Klapisch
Buch
Cédric Klapisch · Santiago Amigorena · Alexis Galmot
Kamera
Philippe Lesourd
Musik
Loïk Dury
Schnitt
Francine Sandberg
Darsteller
Romain Duris (Arthur) · Jean-Paul Belmondo (Ako) · Géraldine Pailhas (Lucie/Blandine) · Julie Depardieu (Nathalie) · Emmanuelle Devos (Juliette)
Länge
109 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Diskussion
„Peut-être“ (vielleicht), sagt der 24-jährige Arthur, als seine Freundin ihn fragt, ob sie nicht ein Kind in die Welt setzen sollen. Aber eigentlich will Arthur kein Kind, auch wenn er sich von der Geliebten in die enge Toilette drängen lässt, um mit ihr Sex zu haben – bei einer wilden Fete unter Freunden am letzten Tag des Jahres 1999. Im Gegensatz zu anderen Millenniumsfilmen entwirft der französische Regisseur Cédric Klapisch („... und jeder sucht sein Kätzchen“, fd 32 231) kein tragikomisches Weltuntergangsdrama. Sein Film ist optimistisch: In einer Mischung aus Science-Fiction und Surrealismus stellt er die Frage nach dem Sinn des Lebens. Arthur entdeckt ein Loch in der Zimmerdecke der Toilette, aus dem Sand rieselt. Neugierig geht er der Sache nach. Der Sand kommt von draußen, und als er aus dem Dachfenster schaut, traut er seinen Augen nicht: Paris hat sich in eine Sandwüste verwandelt, nur die obersten Stockwerke und die Dächer der Häuser sowie der Eiffelturm gucken noch heraus. Ungläu

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