Ich träumte von Afrika

- | USA 1999 | 115 Minuten

Regie: Hugh Hudson

Das nach einem autobiografischen Roman entstandene Porträt einer willensstarken Frau: Eine geschiedene italienische Aristokratin und alleinerziehende Mutter heiratet nach einem schweren Verkehrsunfall ein zweites Mal und zieht mit Mann und Sohn nach Afrika. Dort steht sie auf einer entlegenen Farm ihre Frau, während ihr Mann sich der Jagd und dem Alkohol hingibt. Kurz vor der Geburt ihrer Tochter verunglückt er tödlich, ihr Sohn stirbt an einem Schlangenbiss. Schwach entwickelnde Charaktere, eine uninspirierte Regie und die von der Inszenierung allein gelassenen Schauspieler bewirken ein kraftloses Melodram, das nur durch einige eindrucksvoll fotografierte Landschaftsbilder gewinnt. - Ab 12 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
I DREAMED OF AFRICA
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1999
Regie
Hugh Hudson
Buch
Paula Milne · Susan Shilliday
Kamera
Bernard Lutic
Musik
Maurice Jarre
Schnitt
Scott Thomas
Darsteller
Kim Basinger (Kuki Gallmann) · Vincent Perez (Paolo Gallmann) · Liam Aiken (Emanuele, 7-jährig) · Garrett Strommen (Emanuele, 17-jährig) · Eva Marie Saint (Franca)
Länge
115 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12 möglich.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelten Audiokommentar des Regisseurs.

Verleih DVD
Columbia TriStar Home (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Das Schicksal hält schwere Prüfungen für die italienische Aristokratentochter Kuki Gallmann bereit: Zuerst wird die geschiedene und alleinerziehende Mutter des kleinen Emanuele bei einem Autounfall schwer verletzt, dann entschließt sie sich gegen den Willen ihrer Mutter Franca dazu, alle Brücken in Italien abzubrechen. Sie heiratet Paolo, den Fahrer des Unglückswagens, und zieht mit ihm und ihrem Sohn nach Afrika. In Kenia kaufen sie eine heruntergekommene Farm. Während Kuki mit den Herausforderungen der Wildnis zunehmend besser zurechtkommt, flüchtet sich Paolo in tagelange Jagdausflüge und Saufgelage mit den weißen Nachbarn. Selbst als er von einem Büffel lebensgefährlich verletzt wird, bringt ihn das nicht zur Vernunft. Um Emanuele, der mittlerweile seine Liebe zu Schlangen entdeckt hat, eine angemessene Schulbildung zu ermöglichen, schickt ihn Kuki auf ein englisc

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