In China essen sie Hunde

- | Dänemark 1999 | 94 Minuten

Regie: Lasse Spang Olsen

Nachdem er einen Bankräuber unschädlich gemacht hat, wird ein Bankangestellter von seinem schlechten Gewissen geplagt und verbündet sich mit seinem kriminellen Bruder, um den Inhaftierten zu befreien und ihn zu "entschädigen". Ein ganz auf seine sich verselbstständigenden und immer brutaler werdenden Actionszenen hin inszenierter Film mit zynischer Grundhaltung. Der groteske Aberwitz der Handlung wird nicht zuletzt auch wegen der schwach entwickelten Charaktere nie aufgefangen.

Filmdaten

Originaltitel
I KINA SPISER DE HUNDE
Produktionsland
Dänemark
Produktionsjahr
1999
Regie
Lasse Spang Olsen
Buch
Anders Thomas Jensen
Kamera
Morten Søborg
Musik
George Keller
Schnitt
Lasse Spang Olsen
Darsteller
Dejan Cukic (Arvid) · Kim Bodnia (Harald) · Trine Dyrholm (Hanne) · Nikolaj Lie Kaas (Martin) · Tomas Villum Jensen (Peter)
Länge
94 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18; f

Heimkino

Verleih DVD
Kinowelt (16:9, 1.85:1, DD5.1 dän./dt.)
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Diskussion
Bevor die dänischen Regiseure Lars von Trier, Thomas Vinterberg und Soren Kragh-Jacobsen mit ihrem „Dogma“-Manifest Filmgeschichte schrieben, eroberte schon 1995 eine dänische Produktion den Weltmarkt: Ole Bornedals „Nightwatch - Nachtwache“ (fd 31 178). Anders aber als die innovativen Filme der „Dogmatiker“ orientierte sich Bornedals Thriller am Genre-Kino Hollywoods. Auch die nach „Operation Cobra“ (1995) zweite Regiearbeit von Lasse Spang Olsen schielt mehr auf ein breites, internationales Publikum als auf Cineasten und Festivalehren. „Life is a beautiful thing“, klingt es ironisch aus dem „Off“, während der Tag für den Bankangestellten Arvid gar nicht so gut beginnt. Erst eröffnet ihm seine Geliebte Hanne, dass es spannender ist, Pollen zu zählen

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