Tiger & Dragon

Martial-Arts-Film | Hongkong/Taiwan/USA 2000 | 120 Minuten

Regie: Ang Lee

Ein alternder Schwertkämpfer, der seine Waffe in die Hände einer von ihm verehrten Frau gelegt hat, muss noch einmal zum Duell antreten, als das Schwert von der Schülerin seiner Erzfeindin, einer ungestümen Kriegerin, entwendet wird. Ein faszinierender Martial-Arts-Film, der sich zu einem romantischen Abenteuerfilm von zeitloser Schönheit verdichtet und zugleich die Traditionen gegen ein unbekümmert modernes Lebensgefühl abwägt. Ein Film von ungeheurer Leichtigkeit, der, wie alle großen Märchen, auch vom Verantwortungsbewusstsein des Menschen handelt. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
CROUCHING TIGER, HIDDEN DRAGON | WO HU ZANG LONG
Produktionsland
Hongkong/Taiwan/USA
Produktionsjahr
2000
Regie
Ang Lee
Buch
James Schamus · Wang Hui Ling · Tsai Kuo Jung
Kamera
Peter Pau
Musik
Tan Dun
Schnitt
Tim Squyres
Darsteller
Chow Yun Fat (Li Mui Bai) · Michelle Yeoh (Yu Shu Lien) · Zhang Ziyi (Jen) · Chang Chen (Lo) · Cheng Pei-Pei (Jade Fox)
Länge
120 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Martial-Arts-Film

Heimkino

Die Extras der aufwendig gestalteten Doppel-DVD umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs und des Produzent James Schamus sowie ein solides "Making of" (23 Min.). Die Single Edition enthält lediglich den Audiokommentar der für die abgespeckte SZ-Cinemathek Edition nicht übernommen wurde.

Verleih DVD
Kinowelt/Arthaus (16:9, 2.35:1, DD5.1 mand./dt., dts dt.); SZ-Cinemathek (16:9, 2.35:1, DD5.1 mand./dt., dts mand./dt.)
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Diskussion
Längst gehört das chinesische Kung-Fu-Kino zu einer vergangenen Epoche. Als sich zu Beginn der 80er-Jahre in Hongkong die Tore des riesigen Studiogeländes der mächtigen Shaw Bros. schlossen, um alsbald kleinen, unabhängigen Produzenten das Feld zu überlassen, da wiederholte sich, was in Hollywood zwei Jahrzehnte zuvor geschehen war: Mit dem Ende des Studiosystems ging eine grundlegende Wandlung einher, die einer unverhofften künstlerischen Erneuerung gleichkam. Nichts war mehr wie vorher, und die klassischen Genres überlebten nur in Zitatform. Doch so, wie der Spätwestern seine klassischen Vorläufer noch einmal in pathetische Höhen trieb, bemächtigten sich Martial-Arts-Zauberer wie King Hu und Tsui Hark ihres Lieblingsgenres und transformierten es zu nie gekannter Größe. „Ein Hauch von Zen“ (fd 23 417) machte

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