Final Destination

- | USA 2000 | 98 Minuten

Regie: James Wong

Durch eine Vorahnung, aufgrund derer sie ein startbereites Flugzeug verlassen, überleben acht Schüler die Explosion der Maschine. Dem visionären Kopf der Gruppe wird jedoch keine Dankbarkeit zuteil, sondern die Überlebenden und die Familien der Getöteten sehen in dem jungen Mann eine Art Monster. Als die Überlebenden nach und nach der Tod ereilt, scheint sich ihr Schicksal doch noch zu erfüllen. Teenager-Horrorfilm, der die Erwartungen des Genres zwar erfüllt, durch seine intelligente Fragestellung seine Dimensionen aber erweitert. Ein durchaus ernster Film über die Zwangsläufigkeit des Todes, der keine ironische Distanz aufbaut und auch anderen Genre-Zutaten entsagt. (Fortsetzung: "Final Destination 2, 3, 4")

Filmdaten

Originaltitel
FINAL DESTINATION
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2000
Regie
James Wong
Buch
Glenn Morgan · James Wong · Jeffrey Reddick
Kamera
Robert McLachlan
Musik
Shirley Walker
Schnitt
James Coblentz
Darsteller
Devon Sawa (Alex Browning) · Ali Larter (Clear Rivers) · Kerr Smith (Carter Horton) · Kristen Cloke (Valerie Lewton) · Seann W. Scott (Billy Hitchcock)
Länge
98 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f

Heimkino

Die umfangreiche Special Edition beinhaltet u.a. einen dt. untertitelten Audiokommentar des Regisseurs, des Produzenten und der Hauptdarsteller sowie ein Feature mit nicht verwendeten Szenen ( 8 Min.) und einem alternativen Filmendende. Des weiteren enthält die DVD eine separate Soundtrackspur mit dem Kommentar der Komponistin.

Verleih DVD
Kinowelt (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Kinowelt (16:9, 1.78:1, dts-HD engl./dt.)
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Diskussion
Wenn Teenager-Horrorfilme philosophische Fragen aufwerfen, darf man misstrauisch sein. In diesem Fall erscheint die Fragestellung aber als zu reizvoll, um sie gleich zu verwerfen. Wie arbeitet der Tod, und wie wäre es, ihm bei der Arbeit zuzuschauen? Die Frage setzt voraus, dass man dem Tod ein Bewusstsein zuspricht, und dass das Schicksal, sterben zu müssen, irgendwie geplant ist. Der Gedanke, dass dahinter keine Willkür, kein bloßer Zufall steckt, mag eine der vielen Strategien menschlicher Selbsttröstung sein; eine der fundamentalen und unabwendbaren Grundlagen des menschlichen Lebens ist schließlich das Wissen um den eigenen Tod. Dass er irgendwann kommt, ist sicher. Was aber, wenn in diesem Moment etwas dazwischen kommt? Oder man ihm sogar Steine in den Weg legen kann, immer wieder? Ein interessanter Denkansatz, und auf ihm fußt „Final Destination“. Erdacht hat ihn einst ein Teenager namens Jeffrey Redd

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