Tödliche Gerüchte

- | USA 2000 | 90 Minuten

Regie: Davis Guggenheim

Inspiriert von einem Seminar über die Macht von Gerüchten, setzt eine Studenten-Clique ein besonders böses Gerücht in die Welt, das zunächst zu Rufmord führt, um sich danach in einer blutigen Auseinandersetzung zu entladen. Die interessante Ausgangsposition des Films wird für ein effekthascherisches Chargentheater missbraucht und versandet in einem handelsüblichen Teenager-Spektakel mit gelackten Oberflächenreizen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
GOSSIP
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2000
Regie
Davis Guggenheim
Buch
Gregory Poirier · Theresa Rebeck
Kamera
Andrzej Bartkowiak
Musik
Graeme Revell
Schnitt
Jay Cassidy
Darsteller
James Marsden (Derrick) · Norman Reedus (Travis) · Joshua Jackson (Beau Edson) · Lena Headey (Jones) · Kate Hudson (Naomi)
Länge
90 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, A. Bartkowiak und J. Marsden, ein Feature mit drei im Film nicht verwendeten Szenen, sowie ein alternatives Filmende.

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Wie man aus den Teen-Scream-Filmen der letzten Jahre lernen konnte, stellen dunkle Vorahnungen, das dreimalige Beschwören des Candymans oder andere „urbane Legenden“ oft eine tödliche, übersinnliche Waffe dar. Zwar ist die Diffamie, Gerüchte in die Welt zu setzen, um mit sehr diesseitigen Mitteln jemanden außer Gefecht zu setzen, weit verbreitet. Dass daraus jedoch weit mehr entstehen kann als Rufmord, erzählt Davis Guggenheim in seinem Kinodebüt. Professor Goodwins Seminar „Nachrichten contra Gerüchte“ erfreut sich größter Beliebtheit. Die WG-Genossen Derrick, Travis und Cathy alias Jones sind eben

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