Der kleine Vampir (2000)

Kinderfilm | Deutschland/Niederlande/USA 2000 | 94 Minuten

Regie: Uli Edel

Ein neunjähriger amerikanischer Junge, der mit seinen Eltern in ein schottisches Dorf gezogen ist, wird von Vampir-Albträumen heimgesucht. Als er einen gleichaltrigen Vampir kennenlernt, lösen die beiden gemeinsam das Geheimnis der Träume, trotzen einem martialischen Vampirjäger und verwandeln die Familie des "kleinen Vampirs" in sterbliche Menschen. Verfilmung des gleichnamigen Kinderbuch-Bestsellers. Das originelle Drehbuch und die zurückhaltende Inszenierung verarbeiten die Topoi der Vampir-Filme weitgehend in kindgerechter Weise, sodass der Film humorig-schaurige Familienunterhaltung bietet. - Sehenswert ab 8.

Filmdaten

Originaltitel
THE LITTLE VAMPIRE
Produktionsland
Deutschland/Niederlande/USA
Produktionsjahr
2000
Regie
Uli Edel
Buch
Karey Kirkpatrick · Larry Wilson
Kamera
Bernd Heinl
Musik
Nigel Clarke · Michael Csány-Wills
Schnitt
Peter R. Adam
Darsteller
Jonathan Lipnicki (Tony) · Rollo Weeks (Rüdiger) · Richard E. Grant (Ludwig) · Alice Krige (Hildegard) · Jim Carter (Geiermeier)
Länge
94 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 8.
Genre
Kinderfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
Warner (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Schon die Gebrüder Grimm schickten ihre Märchenfiguren aus, um ihnen und den (kleinen) Lesern das Fürchten zu lehren. Dass man in heutigen „Gute-Nacht-Geschichten“ natürlich auch die selbst Kindern schon geläufigen Horror-Mythen (zumindest vom „Hörensagen“) aus (Erwachsenen-)Literatur und einschlägigen Filmen benutzen kann, um sie mit wohligen Schauern altersgerecht zu unterhalten, davon zeugen die mittlerweile in 20 Sprachen übersetzten und über 12 Mio. mal verkauften Bücher von Angela Sommer-Bodenburg, die 1986 und 1992 auch als Fernsehserie adaptiert wurden. Eigentlich ist es ein Wunder, dass sich das Kino erst so spät des Kinderbuch-Bestsellers angenommen hat, wo doch gerade Hollywood mit familiengerechtem Grusel à la „Adams Family“ kassenträchtige Erfahrungen gesammelt hat. Vielleicht scheuten amerikanische Produzenten vor dem scheinbaren „pädagogischen Übergewicht“ der Romane zurück, in denen solidarische Freundschaft und Toleranz gegenübe

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