Hannibals Kinder

- | Italien 1998 | 89 Minuten

Regie: Davide Ferrario

Komödie um ein ungleiches Paar, das sich vom Norden Italiens her nach Apulien durchschlägt, um von dort aus nach Nordafrika überzusetzen. Dabei kehrt sich die klassische Situation zwischen Bankräuber und Geisel quasi um, weil Letztere von ihrer Entführung ausgesprochen erfreut ist - endlich ein Anlass, aus dem Alltagstrott und den damit verbundenen Rollenklischees auszubrechen. Mit leichter Hand inszeniert und voller freundlicher Seitenhiebe auf regionale wie geschlechtsspezifische Sonderheiten, unterhält der Film Liebhaber mediterraner Lebensart vor allem mit schönen Bildern aus dem selten abgelichteten Süden Italiens. (O.m.d.U.) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
FIGLI DI ANNIBALE
Produktionsland
Italien
Produktionsjahr
1998
Regie
Davide Ferrario
Buch
Davide Ferrario · Diego Abatantuono
Kamera
Giovanni Cavallini
Musik
Fabio Piazzalunga · Damiano Rota
Schnitt
Claudio Cormio · Luca Gasparini
Darsteller
Diego Abatantuono (Tommaso) · Silvio Orlando (Domenico) · Valentina Cervi (Rita) · Flavio Insinna (Orfeo) · Ugo Conti (Ermes)
Länge
89 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Diskussion
Die Konstellation ist nicht unbedingt neu: Ein Bankräuber gerät beim Überfall auf ein Kreditinstitut an eine Geisel, die über die Situation ausgesprochen erfreut ist und sich frohen Gemüts mit dem Gangster auf den Weg ins Ungewisse macht. Endlich ein Anlass, um aus den eingefahrenen Gleisen des Alltags auszubrechen. Für den gescheiterten Geschäftsmann Tomasso jedenfalls stellt sich nicht lange die Frage nach Wenn und Aber. Der Ehefrau ist er ebenso überdrüssig wie dem Schein des Wohlstands, in den er sich eingesponnen hat. Mit dem exemplarischen Verlierer Domenico hat ihn zudem ein Ganove aufgegriffen,

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