Frau2 sucht Happy End

Liebesfilm | Deutschland 2000 | 96 (92 Video) Minuten

Regie: Edward Berger

Ein melancholischer Radiomoderator und eine Telefonistin, die beide unglücklichen Liebschaften hinterher trauern, lernen sich anonym in einem Internet-Chatroom kennen. Als die juneg Frau versucht, dem Kontakt auch eine reale Basis zu verschaffen, weicht er zunächst aus. Zeitgenössischer Liebesfilm um Einsamkeit und Sehnsucht. Sowohl in den atmosphärischen Schilderungen solcher Seelenlagen als auch in der Ablichtung einer ebenso urbanen wie lebensfreundlichen Hauptstadt Berlin entwickelt der Film eine beeindruckende Präsenz, während die wenig bezwingende Handlung über weite Strecken in den Hintergrund tritt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2000
Regie
Edward Berger
Buch
Edward Berger
Kamera
Gero Steffen
Musik
Enrico Fabio Cortese
Schnitt
Sabine Krayenbühl
Darsteller
Ben Becker (Gregor Reuther) · Isabella Parkinson (Mai Winter) · Nele Mueller-Stöfen (Anna Kampe) · Nicolas von Wackerbarth (Nick Seifert) · Catrin Striebeck (Lily Hartmann)
Länge
96 (92 Video) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12 (Video)
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Liebesfilm
Diskussion
„An solche Geschichten im Kino zu glauben, das wäre die Rettung. Große Sehnsucht, ewiges Glück.“ So heißt es gleich eingangs von Edward Bergers zweitem Spielfilm, der selbst irgendwo zwischen Nacht und Tag, Traum und müder Wirklichkeit angesiedelt ist, wo die Grenzen verschwimmen und mit den Konturen auch deren Wahrnehmung ins Diffuse tendiert. Dort, im Reich abgelegter Gefühle, herrschen Melancholie und süßer Schmerz, der sich wund reibt an der Vergangenheit, die noch immer nicht vergangen ist und auch nicht vergehen soll, weil im Leiden scheinbar mehr Glückseligkeit steckt als in der nüchternen Alltäglichkeit. Tim Hardins Song „How can we hang on to a Dream“ genügt, um den Radio-Moderator Gregor aufs Neue in seelische (Un-)Tiefen zu reißen, obwohl die unfreiwillige Trennung von seiner Freundin schon zwei Jahren zurück liegt. Seither quält er Nacht für Nacht den Berliner Äther mit traurig-schönen Balladen und füllt die innere Leere mit Nikotin und Alkohol. Auc

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