Drei Engel für Charlie

- | USA 2000 | 98 Minuten

Regie: McG

Drei junge Frauen, die für einen anonymen Millionär ungewöhnliche Verbrechen aufklären, sollen einen Software-Spezialisten retten, der ein Programm zur Spracherkennung entwickelt hat und entführt wurde. Nach seiner Rettung geraten sie und ihr Auftraggeber selbst in Gefahr. Unterhaltsame rasante Kinoversion einer US-Fernsehserie aus den 70er-Jahren, die sich vieler Motive aus James-Bond-Filmen und des Hongkong-Kinos bedient. Der Film setzt auf originelle szenische Einfälle, eine konzentrierte, technisch brillante Optik sowie drei sympathische Hauptdarstellerinnen. Deutlich akzentuiert er die Selbstbestimmung der Frauen, billigt ihnen aber neben den Eigenschaften von Superheldinnen auch Verletzlichkeit und naive Lebenslust zu. (Videotitel: "3 Engel für Charlie") - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
CHARLIE'S ANGELS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2000
Regie
McG
Buch
Ryan Rowe · Ed Solomon · John August
Kamera
Russell Carpenter
Musik
Edward Shearmur
Schnitt
Peter Teschner · Wayne Wahrman
Darsteller
Drew Barrymore (Dylan) · Cameron Diaz (Natalie) · Lucy Liu (Alex) · Bill Murray (Bosley) · Sam Rockwell (Knox)
Länge
98 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Die umfangreichen Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und des Kammermanns.

Verleih DVD
Columbia TriStar Home (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Nach dem Erfolg des Films „Auf der Flucht“ (fd 30 442) und der Parodie „Die Brady Familie“ (fd 31 388) lag es auf der Hand, eine weitere Filmversion einer „kultigen“ amerikanischen Fernsehserie zu produzieren. Während „Auf der Flucht“ in beiden Formaten eine reine Männergeschichte war, setzte „Drei Engel für Charlie“ schon früh auf Frauenpower. Die Serie, die sich in den 70er-Jahren weltweit verkaufte, wirkt aus heutiger Sicht zwar ebenso lahm wie viele Produkte aus jener Zeit, manchmal sogar noch um einiges unbeholfener. Die drei „Engel“ von damals - Jaclyn Smith, Kate Jackson und Farah Fawcett, die später durch Cheryl Ladd ersetzt wurde - schienen sich oft nicht sicher, ob sie mehr auf übliche Sexyness oder weibliche Selbstbestimmung setzen sollen – unterm Strich waren sie zwar klug und schlagfertig, vor allem aber hübsch und liebenswert. Aber eine Serie mit drei weiblichen Hauptfiguren, die die Di

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