Forrester - Gefunden!

- | USA/Großbritannien 2000 | 136 Minuten

Regie: Gus Van Sant

Ein weltabgewandter alter Schriftsteller hilft einem Basketball spielenden Jugendlichen aus der Bronx bei seinen literarischen Ambitionen. Treffliche Darsteller sichern der Handlung die emotionale Aufmerksamkeit, ohne dass der Film freilich über eine gut gemeinte Lektion in idealistischer Mitmenschlichkeit hinauskommt. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
FINDING FORRESTER
Produktionsland
USA/Großbritannien
Produktionsjahr
2000
Regie
Gus Van Sant
Buch
Mike Rich
Kamera
Harris Savides
Musik
Bill Brown
Schnitt
Valdís Óskarsdóttir
Darsteller
Sean Connery (William Forrester) · Rob Brown (Jamal Wallace) · Anna Paquin (Claire Spence) · F. Murray Abraham (Professor Robert Crawford) · Busta Rhymes (Terrell)
Länge
136 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Columbia TriStar Home (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
„Finding Forrester“ ist „Good Will Hunting“ (fd 33 003) hoch zwei. Wer den Titelvorspann beachtet, wird das nicht erstaunlich finden. Beide Filme stammen von Gus Van Sant, der nach seinem Ausflug in die mechanistische Hitchcock-Imitation „Psycho“ (fd 33 484) wieder auf bewährtes Terrain zurückkehrt. Wer Goodwill-Geschichten nicht mag, verzichtet besser auf „Finding Forrester“, denn trotz realistisch anmutender Handlungsorte basiert dessen Story auf einer hochgradig konstruierten Lektion in idealistischer Menschenfreundlichkeit. In der Wirklichkeit - vor allem in der der New Yorker Bronxs - pflegen agoraphobische Weltverleugner weniger altruistisch und smarte farbige Straßenkinder weniger sensitiv zu sein. Doch um des greisen Ex-Agenten Sean Connery willen ist man geneigt, auf derartige Haarspaltereien zu verzichten und zunächst abzuwarten, was der Routinie

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