Best in Show

- | USA 2000 | 90 Minuten

Regie: Christopher Guest

Am Rand eines Hunde-Schönheitswettbewerbs treffen unterschiedliche Menschen Vorbereitungen für das mit Spannung erwartete Ereignis, das in ihrem Leben einen wichtigen Platz einnimmt: Ein Scheitern bei der Hundeshow bedeutet für sie ein Scheitern im Leben. Ein ausgesprochen witziger, intelligent konstruierter Film, der sich als Fernsehreportage gibt, aber im privaten Bereich der Figuren auch mit als Spielszenen erkennbaren Teilen durchsetzt ist, um den aufdringlichen "Reality"-Aspekt zu vermeiden. Die Figuren sind eher tragikomisch als lächerlich angelegt, als frustrierte Mitglieder einer Gesellschaft, die ihnen außer Hundeshows nichts zu bieten hat. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
BEST IN SHOW
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2000
Regie
Christopher Guest
Buch
Christopher Guest · Eugene Levy
Kamera
Roberto Schaefer
Musik
Jeffrey C.J. Vanston
Schnitt
Robert Leighton
Darsteller
Christopher Guest (Harlan Pepper) · Parker Posey (Meg Swan) · Michael Hitchcock (Hamilton Swan) · Eugene Levy (Gerry) · Catherine O'Hara (Cookie Fleck)
Länge
90 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs sowie ein kommentiertes Feature mit 17 nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Warner (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Was das Amerika der kleinen Leute wirklich und alltäglich bewegt, war Gegenstand schon so mancher mehr oder weniger geglückter Filme und Dokumentationen. Meistens ließen diese kein gutes Haar an ihren Studienobjekten. „Best in Show“ handelt von den Vorbereitungen zu einem Hunde-Schönheitswettbewerb. Christopher Guest führt unterschiedliche Menschen vor, die aus dem ganzen Land anreisen und für die das skurrile Spektakel zum Lebensinhalt wird, zum einzigen Sinn- und Hoffnungsträger. Seine Figuren wirken auf unterschiedliche Weise tragikomisch, sei es, weil sie ihr Leben nicht im Griff haben oder gerade weil sie sich dessen so sicher sind. Da die episodischen Geschichten den Anspruch erheben, nah an der Wirklichkeit zu liegen, ist der Film als „Mockumentary“ angelegt, als humorvolle Scheindokumentation: Die Teilnehmer erzählen in die Kamera hinein von ihrem Leben und ihren Vorbereitungen auf das gr

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