Mädchen, Mädchen (2001)

- | Deutschland 2001 | 89 Minuten

Regie: Dennis Gansel

Drei 18-jährige Gymnasiastinnen träumen trotz teilweise ausgiebiger Sexerfahrungen immer noch von ihrem ersten Orgasmus. Während die Erste dank ihres Fahrradsattels, die Zweite per Internet-Chat zum Höhepunkt kommen, wählt die Dritte den altmodischen Weg einer von Missverständnissen geprägten Beziehung. Inszeniert im einfallsarmen Stil einer Vorabend-Fernsehserie, kümmert sich der Film nie wirklich um die "Nöte" seiner Protagonistinnen, sondern liefert lediglich Unterhaltung auf unterstem Zoten-Niveau.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2001
Regie
Dennis Gansel
Buch
Maggie Peren · Christian Zübert
Kamera
Axel Sand
Schnitt
Anne Loewer
Darsteller
Diana Amft (Inken) · Felicitas Woll (Victoria) · Karoline Herfurth (Lena) · Andreas Christ (Nick) · Max Riemelt (Flin)
Länge
89 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f

Heimkino

Verleih DVD
BMG
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Diskussion
Während ein Teil hiesiger (junger) Filmemacher wieder die sozialen Probleme und persönlichen Befindlichkeiten reflektieren und künstlerisch verdichten, ohne belehrend daherzukommen, kopieren andere nur den gängigen Mainstream. Nach der abgeflauten Komödienwelle stürzt man sich nun auf das Schülerfilm-Genre. Dass man diesem eigene Reize abgewinnen kann, wenn man sich seinen Protagonisten liebevoll nähert, beweisen Filme wie „Crazy“ (fd 34 303) und „Schule“ (fd 34 600); wenn man aber nur die Geschmacklosigkeiten einschlägiger Blockbuster wie „American Pie“ (fd 34 042) oder „Road Trip“ (fd 34 427) kopieren will, kommen filmische Offenbarungseide wie „Harte Jungs“ (fd 34 180) heraus, die nun ihr weibliches Pendant erhalten haben. Die drei Schulkameradinnen Inken, Victoria und Lena, die auch derselben erfolglosen Vol

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