Ein göttlicher Job

- | Deutschland 2000 | 83 Minuten

Regie: Thorsten Wettcke

Nach 1000 Jahren Amtszeit wird ein Nachfolger für Gott gesucht, da der derzeitige Amtsinhaber seines Postens überdrüssig geworden ist. Komödie mit blasphemischen Untertönen, die jedoch keine antireligiöse Stimmung schürt, sondern schlicht jugendlich-frische Unterhaltung bieten will. Kein großer Wurf, aber durchaus unterhaltend im Rahmen des deutschen Kinodurchschnitts, dem er zwar einigen Humor voraus hat, formal aber jederzeit verhaftet bleibt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2000
Regie
Thorsten Wettcke
Buch
Thorsten Wettcke
Kamera
Martin Ruhe
Musik
Jule Maas · Nikolaus Sieveking · Peter Hinderthür
Schnitt
Britta Paech · Camille Younan · Hansjörg Weissbrich
Darsteller
Oliver Korittke (Niklas) · Tamara Simunovic (Tess) · Thierry van Werveke (Jonathan) · Heike Makatsch (Katinka Sirena) · Andrea Sawatzki (Yolanda)
Länge
83 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Diskussion
Der göttliche Job ist hier ganz wörtlich zu nehmen: Gott sucht seinen Nachfolger, und zwar bis Mitternacht. Weil der schusselige Vorgänger bisher seine Dienstpflichten äußerst nachlässig verfolgte, wird es nun allerhöchste Zeit: Am Abend des 31. Dezember ist Übergabetermin. Dem Himmel, Engeln oder gar Gott selbst begegnet man immer wieder im Kino, merkwürdigerweise – trotz des ernsten Stoffes – vor allem in Form von Komödien. Zumeist handelt es sich dabei um Varianten des „Der Himmel soll warten"-Musters, in dem ein Erdenbürger allzu früh abberufen wurde, und nun darum kämpft, wieder ins menschliche Leben zurückzugelangen. In Thorsten Wettckes Komödie "Ein göttlicher Job" hingegen ist alles ganz anders. Diesmal spielt sich ein wesentlicher Teil des Dramas im Himmel ab; Gott ist ein Akteur un

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