Too Much Flesh

- | Frankreich/Spanien 2000 | 109 Minuten

Regie: Pascal Arnold

Ein Mann Mitte 30, der mit seiner Ehefrau keinen Sex hat, weil sie es nicht will und er sich aufgrund eines traumatischen Jugend-Erlebnisses nicht traut, schläft mit einer Fremden und fühlt sich zum ersten Mal in seinem Leben frei und glücklich. Die im Home-Video-Stil gefilmte Geschichte einer verspäteten, öffentlich ausgelebten Pubertät in der amerikanischen Provinz eskaliert und schlägt in eine Anklage gegen puritanische Doppelmoral um, als die Dorfbewohner den zum Außenseiter Gewordenen erschießen. Eine auch visuell offensiv vorgetragene Reflexion über Sexualität, recht konstruiert, aber durchaus plausibel entwickelt. (O.m.d.U.)

Filmdaten

Originaltitel
TOO MUCH FLESH
Produktionsland
Frankreich/Spanien
Produktionsjahr
2000
Regie
Pascal Arnold · Jean-Marc Barr
Buch
Pascal Arnold · Jean-Marc Barr
Kamera
Pascal Arnold
Musik
Irina Decermic · Misko Plavi
Schnitt
Brian Schmitt
Darsteller
Rosanna Arquette (Amy) · Élodie Bouchez (Juliette) · Jean-Marc Barr (Lyle) · Ian Vogt (Vernon) · Ian Brennan (Bert)
Länge
109 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-

Diskussion
Ein Mann steht nackt im Kornfeld und lächelt. Es ist einer der schönste Moment seines Lebens, das verraten sein Gesichtsausdruck und die Unbekümmertheit, mit der sich und seinen Körper zur Schau stellt. Er blickt über das Feld, rennt los, keucht, bleibt zwischen den hoch gewachsenen trockenen Pflanzen stehen und genießt noch einmal diesen Augenblick, der sein Leben verändert hat. Was geschehen, wird nicht gezeigt, aber man ahnt, dass der Mann Sex hatte. Mit diesen starken und provozierenden Bildern beginnt „Too Much Flesh“, eine Geschichte über sexuelle Befreiung und die merkwürdige Moral der Bewohner eines amerikanischen Provinzstädtchens. Sie endet damit, dass die entrüsteten Puristen den Mann zurück ins Maisfeld treiben und erschießen. Aus keinem anderen La

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