Drama | USA 2000 | 101 Minuten

Regie: Joel Schumacher

Im Jahr 1971 wird eine Gruppe von Rekruten für den Vietnam-Krieg ausgebildet. Es zeigt sich, dass die jungen Männer, die unter dem harten Training leiden, kaum für den Einsatz im Krieg geeignet sind. Spannende Variation des Kriegsfilm-Genres, die sich auf die Ausbildungsphase beschränkt, in der die Unmenschlichkeit des Drills zum Töten aber bereits deutlich wird. Das Lager wirkt manchmal wie ein Spielplatz, manchmal, durch die Handkamera und das 16mm-Material, wie einer einschlägigen Fernsehdokumentation entnommen, was die verschwommene Realitätswahrnehmung der jungen Männer auf intensive Weise vor Augen führt.

Filmdaten

Originaltitel
TIGERLAND
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2000
Regie
Joel Schumacher
Buch
Ross Klavan · Michael McGruther
Kamera
Matthew Libatique
Musik
Nathan Larson
Schnitt
Mark Stevens
Darsteller
Colin Farrell (Roland Bozz) · Matthew Davis (Paxton) · Shea Whigham (Wilson) · Clifton Collins jr. (Miter) · Tom Guiry (Cantwell)
Länge
101 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Drama | Kriegsfilm

Heimkino

Verleih DVD
Fox
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Diskussion
Der Vietnam-Krieg ist offenbar noch längst nicht ausgestanden, weder in den Köpfen noch auf den Kino-Leinwänden der Amerikaner. Viele der besten Vietnam-Filme spielten nicht in den Dschungeln Südostasiens, sondern zuhause in den USA, wo eine ganze Generation Stellung zu beziehen hatte: Man konnte nur dafür oder dagegen sein. Auch „Tigerland“ ist so ein Film. Er spielt in einem Ausbildungslager in Louisiana, wo junge Rekruten auf den Kampf in Fernost vorbereitet werden. Krönender Abschluss der dreimonatigen Ausbildung ist eine Woche in einem Camp namens „Tigerland“, einer Eins-zu-Eins-Nachbildung des Kriegsschauplatzes Vietnam, inklusive dichtem Laubwald, Bambushütten und erbarmungslosem Drill. Auch innerhalb der Kompanie zeigt sich die Spaltung der Gesellschaft, nicht nur zwischen Ausbildern und Rekruten, sondern auch unter den Rekr

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