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- | Deutschland 2000 | 110 Minuten

Regie: Roman Kuhn

In einer Reihe miteinander verwobener Episoden werden die Schicksale unterschiedlicher Menschen am Rande der Berliner Love Parade in Beziehung zueinander gesetzt. Eine heterogene, in sich nicht geschlossene Mischung aus fantastischen Elementen, wehleidiger Nabelschau und trister Alltagswirklichkeit, deren Haltung zum soziokulturellen Phänomen der Love Parade nie so ganz deutlich wird. - Ab 16 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2000
Regie
Roman Kuhn
Buch
Regine Bielefeldt · John Lambert
Kamera
Jan Fehse
Musik
Schallbau
Schnitt
Florian Höger · Christian Lonk
Darsteller
Anatole Taubman (Aaron) · Sólveig Arnarsdóttir (Billa) · Wiebke Bachmann (Lucie) · Joanne Grant (Rosie) · Martin Glade (Ilias)
Länge
110 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16 möglich.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
BMG (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Die Love-Parade ist eines der sonderlichsten soziokulturellen Phänomene der 90er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Weit mehr als eine Million Menschen pilgert jährlich zur größten Rave-Party der Welt nach Berlin, zelebriert in der unüberschaubaren Masse ihre Einzigartigkeit, um gleichzeitig unter den Techno-Klängen der DJs zum Kollektiv zu verschmelzen. Was früher einer Quadratur des Kreises gleichgekommen wäre, wird heute durch die unbewusste Ausübung archischer Ekstasetechiken möglich: monotone Rhythmen, die nicht selten auf die Herzschlagfrequenz abgestimmt sind, schweißen die Individuen zusammen, Drogen tragen das Ihre dazu bei, das (Un-)Bewusstsein zu schärfen – Geistertanz am Rand eines vermeintlichen Abgrunds. Vor diesem Hintergrund hat Roman Kuhn seinen ersten Kinospielfilm konzipiert, der kaleidoskopartig Einzelschicksale ins Massenereignis einbettet. Da ist die hochschwangere Billa, die allein durch di

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