Dirty Pictures

Drama | USA 2000 | 89 Minuten

Regie: Frank Pierson

Der Gerichtsprozess gegen den Leiter des Museums für zeitgenössische Kunst in Cincinatti, der mit einer Ausstellung der provokanten Bilder des Fotografen Robert Mapplethorpe (1947 - 1989) die Öffentlichkeit erregte. Mapplethorpes homoerotische Sado-Maso-Sujets polarisierten stets die Kunstwelt und loteten die Grenzen zwischen dem Noch-Abbildbaren und dem Pornografischen aus. Mit dokumentarischen Mitteln rollt der Film den authentischen Prozess, der mit einem Freispruch für den Museumsleiter endete, auf. Dabei werden Fragen nach der Freiheit der Kunst und den bürgerlichen Wertvorstellungen gestellt. Obwohl der gut gespielte Film aus seiner Position für den Künstler keinen Hehl macht, wird seine Aussage durch eine eingangs eingeblendete Schrifttafel, die sich für den schockierenden Charakter der verwendeten Bilder entschuldigt, arg verwässert.

Filmdaten

Originaltitel
DIRTY PICTURES
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2000
Regie
Frank Pierson
Buch
Ilene Chaiken
Kamera
Hiro Narita
Musik
Mark Snow
Schnitt
Peter Zinner
Darsteller
James Woods (Dennis) · Ann Marin (Jane Sutter) · Craig T. Nelson (Sheriff Leis) · Diana Scarwid (Dianne) · Leon Pownall (Prouty)
Länge
89 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Genre
Drama | Gerichtsfilm

Diskussion
Eine Ausstellung mit Werken des umstrittenen Fotografen Robert Mapplethorpe (1947-1989) im Museum für zeitgenössische Kunst von Cincinatti sorgt bereits während der Vorbereitung für heftige Kontroversen in der Öffentlichkeit sowie im Stiftungssrat. Während Politiker und selbst ernannte Moralhüter gegen die provoka

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