Sweet November

- | USA 2001 | 115 Minuten

Regie: Pat O'Connor

Ein geplagter Karrieremann begibt sich in die Obhut einer modernen Muse. Doch als sich zwischen ihm und der jungen Frau, die ihren Lebenssinn im Umerziehen irregeleiteter Männer sieht, wahre Liebe entspinnt, wird die Sache ernst - zumal ihre offene Lebensart auch noch eine tödliche Krankheit kaschiert. Das Remake einer Tragikomödie ("Adieu, geliebter November") aus dem Jahr 1968 zeichnet sich durch eine paternalistische und vor allem in seinem verdrängenden Umgang mit dem Tod überaus problematische Haltung aus, die jeden Anflug von Leichtigkeit ungenießbar macht.

Filmdaten

Originaltitel
SWEET NOVEMBER
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2001
Regie
Pat O'Connor
Buch
Herman Raucher · Kurt Voelker
Kamera
Edward Lachman
Musik
Christopher Young
Schnitt
Anne V. Coates
Darsteller
Keanu Reeves (Nelson) · Charlize Theron (Sara) · Jason Isaacs (Chaz) · Greg Germann (Vince) · Liam Aiken (Abner)
Länge
115 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f

Heimkino

Verleih DVD
BMG
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Diskussion
In Hollywood geht es derzeit ausgesprochen konservativ zu. Wenn einen bei einem Film allerdings das Gefühl beschleicht, als sei dieser schon vor Jahrzehnten geschrieben worden, kann das durchaus der Fall sein: Nicht nur bekannte Klassiker werden neuverfilmt, auch eine kaum bekannte Komödie wie „Sweet November“ („Adieu, geliebter November“, fd 15 686) aus dem Jahre 1968. Es war schon kurios, wie sich das Mainstreamkino seinerzeit mitunter der sexuellen Revolution näherte. Clint Eastwoods entspannte Liebeskomödie „Breezy“ (1973) ist ein gutes Beispiel für den verniedlichenden und paternalistischen Umgang mit den Lebensformen der Hippie-Kultur. Das Drehbuch von Herman Raucher, der ein paar Jahre später durch eine weitere Liebesgeschicht

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