American Pimp

Dokumentarfilm | USA 1999 | 84 Minuten

Regie: Albert Hughes

Dokumentation über schwarze Zuhälter aus allen Teilen der USA, die sich zu ihrem "Beruf" und ihrer Selbsteinschätzung äußern. Dabei verliert der Film, der auch historisches Material und Ausschnitte aus Spielfilmen der 70er- und 80er-Jahre verwendet, rasch seine kritische Distanz, versteht sich eher als verständnisvolle Sozialgeschichte der Zuhälterei. Der frauenverachtende Unterton, der sich im Laufe der Dokumentation einschleicht, wird von den Filmemachern ebenso ignoriert, wie der aufgesetzte Versuch, die Schwarzen zu schillernden Held im Kampf gegen ein von Weißen bestimmtes Gesellschaftssystem zu stilisieren.

Filmdaten

Originaltitel
AMERICAN PIMP
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1999
Regie
Albert Hughes · Allen Hughes
Kamera
Albert Hughes
Schnitt
Doug Pray
Länge
84 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Zuhälter sind verabscheuungswürdige Ausbeuter: dies ist das kurzgefasste Ergebnis einer Umfrage, mit der diese Dokumentation über Luden beginnt. Dann wechselt die Perspektive, die „Betroffenen“ erzählen und die Filmemacher verlieren jegliche journalistische Distanz. „Gute“ Zuhälter benötigen demnach weder Drogen noch Gewalt, zwingen keine Prostituierten, lieben ihre Mutter und sind eigentlich integere M

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