Rufmord - Jenseits der Moral

- | Deutschland/USA/Großbritannien 2000 | 126 Minuten

Regie: Rod Lurie

Eine demokratische US-Senatorin wird als Nachfolgerin des verstorbenen Vize-Präsidenten nominiert. Beim Anhörungsverfahren vor dem Kongressausschuss hintertreibt dessen republikanischer Vorsitzender ihre Kandidatur, indem er ihren Ruf mit angeblichen Gruppensex-Fotos untergräbt. Fades, thesenhaftes Drama über Machtkalkül und Ränkespiele in einer Mediendemokratie, das zeitgeschichtliche Figuren wie Newt Gingrich oder Kenneth Starr aufspießt, aber weder als Satire noch als Komödie überzeugt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE CONTENDER
Produktionsland
Deutschland/USA/Großbritannien
Produktionsjahr
2000
Regie
Rod Lurie
Buch
Rod Lurie
Kamera
Denis Maloney
Musik
Larry Groupé
Schnitt
Michael Jablow
Darsteller
Joan Allen (Laine Hanson) · Gary Oldman (Shelly Runyon) · Jeff Bridges (Präsident Jackson Evans) · Christian Slater (Reginald Webster) · Sam Elliott (Kermit Newman)
Länge
126 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und der Hauptdarstellerin sowie ein Feature mit nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Columbia TriStar Home (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Als man „die ehrenwerte Senatorin des Staates Ohio“ kennen lernt, liegt sie rücklings auf ihrem Schreibtisch und ist, wie man hören kann, gerade quietschvergnügt. Das Klingeln des Telefons würde sie gerne ignorieren, doch ihr Wahlkampfmanager gibt der Arbeit den Vorrang. Und so hat er, mit herunter gelassenen Hosen, die Ehre, mit dem amerikanischen Präsidenten zu telefonieren, während Laine Hanson sich den Mund zuhalten muss, um ihr Kichern zu unterdrücken. Dass die Senatorin in ihrem Washingtoner Amtsbüro Sex hat, wäre der Erwähnung nicht wert – zumal der Sexpartner zugleich ihr Ehegatte ist. Doch Regisseur und Drehbuchautor Rod Lurie wollte seine Protagonistin unbedingt in flagranti präsentieren, um frühzeitig zu versichern, dass ihr nichts Menschliches fremd ist. Daran könnten in der Tat Zweifel aufkommen. Denn fortan präsentiert die libera

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