The Watermelon Woman

Komödie | USA 1995 | 90 Minuten

Regie: Cheryl Dunye

Eine lesbische Afroamerikanerin hat sich in den Kopf gesetzt, Regisseurin zu werden, und recherchiert das Leben einer (fiktiven) schwarzen Schauspielerin, die in den 30er-Jahren in Rollenklischees eine Filmkarriere machte. Eine als "Film im Film" angelegte Pseudo-Dokumentation, die nicht nur eine weitreichende kulturelle Bestandsaufnahme ist, sondern auch eine swingende, humorvolle und intelligente Hommage an das "Black Cinema". Mit der lesbischen "Community" treibt sie ebenso ihre Insider-Späße wie mit einem Kapitel "schwarzer" Filmgeschichte.

Filmdaten

Originaltitel
THE WATERMELON WOMAN
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1995
Regie
Cheryl Dunye
Buch
Cheryl Dunye
Kamera
Michelle Crenshaw
Schnitt
Annie Taylor · Burke Moody
Darsteller
Cheryl Dunye (Cheryl) · Guin Turner (Diana) · Valerie Walker (Tamara) · Lisa Marie Bronson (Fae "The Watermelon Woman" Richards) · Toshi Reagon (Straßensängerin)
Länge
90 Minuten
Kinostart
-
Genre
Komödie
Diskussion
Cheryl ist eine junge Frau, lesbisch und Afroamerikanerin und dadurch mit einem zwingend identitätsstiftenden Background ausgestattet. Fest verankert in der „black lesbian community“ von Philadelphia, jobben Cheryl und ihre beste Freundin Tamara in einem Videoladen, in dem sie sich durch Schummeleien kostenlos Filme besorgen. Sie filmen auf Hochzeiten, streiten sich um das verdiente Geld, tratschen über andere „sisters“ und führen eine Art Slacker-Dasein. Doch Cheryl (die Regisseurin Cheryl Dunye castet sich selbst) sieht sich als angehende Filmemacherin, und ihr erstes Sujet soll „irgendwie“ die Geschichte afroamerikanischer lesbischer Frauen behandeln. Aus der Videothek bestellt sie Unmengen von Filmen, und besonders fasziniert ist sie von Fae Richards, genannt „Watermelon Woman“, einer vergessenen Schauspielerin der 30er- und 40er-Jahre: Eine Zeit der braven „Mammie“-Rollen in Hollywood-Filmen, doch auch der Race Movies, jene

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