Der Herr der Ringe - Die Gefährten

Fantasyfilm | USA/Neuseeland 2000 | 178 (Extended Version DVD: 219 = BD: 228) Minuten

Regie: Peter Jackson

Der friedliebende Hobbit Frodo Beutlin aus dem idyllischen Auenland der Halblinge wird zum einzigen Hoffnungsträger im Kampf gegen das Böse, das sich mit rücksichtsloser Macht jenes magischen Ringes bemächtigen will, den Frodo und seine Freundesschar, Hobbits, Menschen, Elben und ein Zwerg, auf einer gefahrvollen Reise mit sich tragen. Der erste Teil von J.R.R. Tolkiens Fantasy-Klassiker um den archaischen Kampf von Gut und Böse in einer magischen Welt fremder Völker und Kulturen, inszeniert als bildgewaltiges Abenteuerkino, das die Schrecken wie die poesievollen Momente der ausufernden Fabel eindrucksvoll festhält. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE LORD OF THE RINGS - THE FELLOWSHIP OF THE RING
Produktionsland
USA/Neuseeland
Produktionsjahr
2000
Regie
Peter Jackson
Buch
Fran Walsh · Philippa Boyens · Peter Jackson
Kamera
Andrew Lesnie
Musik
Howard Shore
Schnitt
John Gilbert
Darsteller
Elijah Wood (Frodo Beutlin) · Ian McKellen (Gandalf) · Viggo Mortensen (Aragorn/Streicher) · Liv Tyler (Arwen) · Sean Astin (Samweis Gamdschie)
Länge
178 (Extended Version DVD: 219 = BD: 228) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f (Extended Version DVD: ab 16)
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Fantasyfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
Warner
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Diskussion
„Ein Ring, sie zu knechten – sie alle zu finden/ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.“ Welch magischen Klang diese düstere Prophezeiung, die von Unterdrückung und Versklavung, Tod und Verderben kündet, auf Generationen von Tolkien-Fans ausübt, kann wohl nur der nachvollziehen, der den Roman kennt – jenes Fantasy-“Urgestein“ aus den 50er-Jahren, in dem sich die zahllosen Wesen und Landschaften, Legenden und Mythen von „Mittelerde“ vereinen und sich der Kosmos einer 3000-jährigen Geschichte voller Genealogien und eigentümlicher Sprachen (mit eigener Grammatik) auftut. Die Leser verbindet das Wissen um eine Welt, in die der Nichtlesende nie eindringen kann; für ihn bleiben die Hobbits nur irgendwelche Wichte, für ihn leuchten die Ländernamen Gondor und Mordor nicht, die Mienen von Moría sagen ihm so wenig wie die Brandywein-Brücke oder der „Gasthof zum tanzenden Pony“ in Bree. John Ronald Ruel Tolkien (1892-1973), tief (katholisch) religiöser, streng konservativer Philologie-Professor, führte quasi ein Doppelleben, als er nebenbei begann, sein mythologisches, ganz und gar fiktives Reich „Mittelerde“ zu erschaffen, verfasst in archaisierender Sprache, bevölkert mit fantastischen Rassen, pendelnd zwischen akribischem „Ethno-Fake“ und heftigen Kämpfen zwischen den Mächten des Lichts und der Dunkelheit. Vom literarischen Steinbruch „The Silmarillion“ über „Der kleine Hobbit“ (1937), dem wichtigen Prolog für „Der Herr der Ringe“, bis zum 1300 Seiten umfassenden Hauptwerk spannt sich eine in gigantischer Größe entwickelte Welt, die ihre literarischen Ursprünge vor allem in altnord

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