Love The Hard Way

- | Deutschland/USA 2001 | 104 Minuten

Regie: Peter Sehr

Ein kleiner Ganove verliebt sich in eine strebsame Studentin, begreift das Ganze jedoch nur als Spiel und kann ihre Liebe nicht erwidern. Während sie zugrunde geht, verwirklicht er in der Haft seine Karriere als Schriftsteller. Bemühte Verfilmung eines chinesischen Underground-Romans, die die kriminelle Unterwelt von New York als fiktives Abziehbild reproduziert, emotional jedoch nicht zu überzeugen weiß. Da die Charakterzeichnung der Personen nicht überzeugt, wird nur ein aufgesetzter Outsider-Mythos bestätigt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
LOVE THE HARD WAY
Produktionsland
Deutschland/USA
Produktionsjahr
2001
Regie
Peter Sehr
Buch
Peter Sehr · Marie Noelle
Kamera
Guy Dufaux
Schnitt
Christian Nauheimer
Darsteller
Adrien Brody (Jack) · Charlotte Ayanna (Claire) · Jon Seda (Charlie) · August Diehl (Jeff) · Pam Grier (Linda Fox)
Länge
104 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Die Extras der Special Edition umfassen u.a. einen dt. Audiokommentar des Regisseurs, ein ausführliches und informatives "Making of" (60 Min.) sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Universum (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Manchmal muss man weite Wege gehen, um gute Storys zu finden und seinen Vorstellungen vom Kino Gestalt zu verleihen. Peter Sehr führte der Weg erst nach Peking und dann nach New York, um fündig zu werden und einen Film zu realisieren, der als deutsche Produktion in New York angesiedelt und komplett in Englisch gedreht ist. Die Vorlage zu der Gangsterromanze lieferte ihm der Roman „Feuer und Eis“ des chinesischen Underground-Autors Wang Shuo, der 1995 bereits von Xia Gang verfilmt wurde. Was in China den Gegensatz zwischen Anspruch und Wirklichkeit eines politischen Systems offen legen hilft – nämlich das authentische Bild eines Landes, das immer drastischere soziale Gegensätze hervorbringt, Kleinkriminelle und Prostituierte aber nach wie vor tabuisiert –, dient Sehr freilich nur als Staffage eines „universellen“ Liebesdramas, dessen Schauplätze und Koordinaten bei ihm komplett verändert werden. Statt die Handlung nach Europa, gar vor die eigene Tür zu verlegen, bewegt er sich mit Vorliebe in de

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