Monsoon Wedding

- | Indien/USA/Frankreich/Italien 2001 | 114 Minuten

Regie: Mira Nair

Anlässlich der Hochzeit ihrer Tochter, die gegen ihren Willen mit einem Fremden verheiratet werden soll, hat ein Ehepaar in Delhi zahlreiche Verwandte eingeladen. Während die kostspieligen Vorbereitungen laufen, werden alte Gefühle geweckt und neue Bande geschlossen. Heiterer Familienfilm mit ernsten Untertönen, in dem es um den Konflikt zwischen Tradition und Moderne innerhalb des indischen Mittelstandes geht, aber auch um Erziehung und Inzest. Geschickt werden die vielen Figuren zum Leben erweckt, die Episoden aneinander geknüpft und mit Musik und Tanz angereichert. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
MONSOON WEDDING
Produktionsland
Indien/USA/Frankreich/Italien
Produktionsjahr
2001
Regie
Mira Nair
Buch
Sabrina Dhawan
Kamera
Declan Quinn
Musik
Mychael Danna
Schnitt
Allyson C. Johnson
Darsteller
Naseeruddin Shah (Lalit Verma) · Lillette Dubey (Pimmi Verma) · Shefali Shetty (Ria Verma) · Vasundhara Das (Aditi Verma) · Vijay Raaz (P.K. Dubey)
Länge
114 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.

Heimkino

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Mira Nair hat es sich, was die Auswahl ihrer Themen angeht, nie leicht gemacht, selbst mit ihren Komödien nicht. In „Mississippi Marsala" (fd 29 139) arbeitete sie erstmals komödiantische Elemente ein, obwohl der Film von Rassismus im Exil handelte, ähnlich wie auch „The Perez Famliy" (fd 32 076). Beide Filme scheiterten mehr oder weniger an dem Spagat zwischen offener Sozialkritik und versönlichem Ton. In „Monsoon Wedding" nun hat Mira Nair nahezu denselben Weg beschritten, dabei die Dimension der Probleme aber enger umrissen. Es geht um den aus zahlreichen indischen Filmen bekannten Konflikt zwischen Tradition und Moderne, Eltern und Jugend, Stadt und Land, Indien und der weiten

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