Die Monster AG

Kinderfilm | USA 2001 | 92 Minuten

Regie: Pete Docter

Das Land der Monster verschafft sich seine Energie, indem einige der sympathischen Ungeheuer in einer Fabrik regelmäßig durch Türen in die Welt der Menschen steigen, um Kinder zu erschrecken. Wenn diese schreien, erzeugt der Schall den Strom. Der Beste unter ihnen, ein haariger Riese, und sein einäugiger Freund nehmen aus Versehen ein Kleinkind mit in ihre Welt, derweil ein böser Drachen die Nummer Eins unter den Monstern werden will. Sehr unterhaltsames, technisch und gestalterisch perfektes computeranimiertes Zeichentrickmärchen voller Witz und Rasanz, das die klassische Mythendramaturgie umdreht und Monster zu liebenswerten Helden macht, die durch ihre plastische Charakterzeichnung überzeugen. - Sehenswert ab 8.

Filmdaten

Originaltitel
MONSTERS, INC.
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2001
Regie
Pete Docter · David Silverman · Lee Unkrich
Buch
Dan Gerson · Andrew Stanton
Musik
Randy Newman
Schnitt
Jim Stewart
Länge
92 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 8.
Genre
Kinderfilm | Zeichentrick

Heimkino

Die Extras der Standard-Ausgabe umfassen u.a. die Kurzfilme "Mike's neues Auto" und "Der Vogelschreck" sowie diverse z.T. vertonte Storyboardzeichnungen. Die umfangreiche Special Edition (2 DVDs) enthält zudem noch eine Reihe von Kurz-Features zu Teilaspekten des Films, ein 40-minütiges "Making of" sowie einen Audiokommentar der Regisseure, des Produzenten John Lasseter und des Drehbuchautors.

Verleih DVD
Buena Vista (FF, DD5.1 engl./dt., DTS dt.); Special Edition: Buena Vista (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt., DTS engl./dt.)
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Diskussion
Der Kampf um die Vorherrschaft im Mainstream-Trickfilmgenre geht weiter. Disney und die Produktionsfirma Pixar legten mit den „Toy Story“-Filmen (fd 31 830/34 099) epochale Werke im Bereich der Computeranimation vor, DreamWorks konterte mit „Antz“ (fd 33 404) und vor allem dem respektlosen „Shrek“ (fd 34 929), der im Grunde eine herrliche Disney-Parodie war. Mit der „Monster AG“ erhöhen Disney/Pixar nun erneut die Pixelzahl pro Inch, verfeinern Bewegungen und Oberflächen und liefern vor allem eine Geschichte, die so fantasievoll ist, dass man sie fast abgedreht nennen kann, und so witzig-ironisch, wie es Disney aufgrund seines bekanntlich hohen Niedlichkeitsfaktors sonst nicht oft zeigt. Zumal es hier um ein eher düsteres Phänomen geht, das Kinder weltweit bewegt: die Angst vor den Monstern im Schrank. Dass es sie wirklich gibt, ist die erste Prämisse. Dass

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