Krimi | USA 2001 | 122 Minuten

Regie: Allen Hughes

Die erstaunliche Professionalität und der gepflegte Stil der Mordserie an Prostituierten im Londoner Armenviertel Whitechapel im Jahr 1888 veranlassen den ermittelnden Inspektor, den Täter in den wohlhabenden Kreisen zu suchen. Seine unorthodoxen Ermittlungsmethoden und der fehlende Respekt erschweren seine Ermittlungen. Ambitionierte Variation des "Jack the Ripper"-Themas, die sich dezidiert als Verfilmung des gleichnamigen Moore/Campbell-Comics versteht und ihre suggestive Kraft weniger aus der äußeren Spannung der kriminalistischen Vorlage als aus den überzeugenden Darstellern sowie dem hohen formalen Gestaltungswillen entwickelt.

Filmdaten

Originaltitel
FROM HELL
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2001
Regie
Allen Hughes · Albert Hughes
Buch
Terry Hayes · Rafael Yglesias
Kamera
Peter Deming
Musik
Trevor Jones
Schnitt
Dan Lebental · George Bowers
Darsteller
Johnny Depp (Fred Abberline) · Heather Graham (Mary Kelly) · Ian Holm (Sir William Gull) · Ian Richardson (Sir Charles Warren) · Jason Flemyng (Netley)
Länge
122 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Krimi | Literaturverfilmung

Heimkino

Die Extras der Einzel-DVD beinhalten u.a. einen dt. untertitelten Audiokommentar der Regisseure, des Drehbuchautors, des Kameramanns und des Darstellers Robbie Coltrane sowie ein Feature mit 21 nicht verwendeten Szenen (23 Min.), kommentiert von Albert Hughes. Die Doppel-DVD enthält zudem sechs Featurettes zu diversen Teilaspekten des Films. Diese Edition ist mit dem Silberling 2003 ausgezeichnet. Die Blu-ray (2007) ist bezüglich der Extras mit der Doppel-DVD vergleichbar.

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Fox (16:9, 2.35:1, dtsHD engl., dts dt.)
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Diskussion
Der blutige Mythos „Jack the Ripper“ zieht sich durch die Filmgeschichte wie ein roter Faden. Die Faszination der immer noch nicht aufgeklärten monströsen Mordfälle im London des ausgehenden 19. Jahrhunderts ist nicht nur wie geschaffen für B-Pictures (man denke nur an Klaus Kinskis Interpretation des Monsters in „Jack the Ripper – Der Dirnenmörder von London“, fd 19 964) und Direct-to-Video-Produktionen, sondern auch für den gehobenen Horror-Thriller-Markt Hollywoods. Die Regie führenden Brüder Allen und Albert Hughes, um die es seit „Menace II Society“ (fd 30 609) und „Dead Presidents“ (fd 32 236) ruhig geworden war, melden sich mit diesem Stoff zurück und bieten mit ihrem ersten klassischen Genrefilm eine interessante Variante des auf den ersten Blick überstrapazierten Stoffs. Alan Moore und Eddie Campbell konzipierten in den 80er-Jahren einen auf acht Bände angelegten Comic-Roman um den Schlächter von London. Akribisch recherchierte Moore die Aktenlage des Falls, die Topografie und die Soziologie von London Anno 1888 und erstellte einen Comic, d

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