Rollerball (2001)

Science-Fiction | USA 2001 | 95 (DVD 94) Minuten

Regie: John McTiernan

Die Sportler eines brutalen Fernsehvergnügens, das von Zentralasien aus weltweit ausgestrahlt wird, lehnen sich gegen ihren Impresario auf, der sie wie Leibeigene behandelt und die Spiele manipuliert, damit Tote die Einschaltquoten in die Höhe treiben. Remake des gleichnamigen, kommerziell erfolgreichen Films aus dem Jahr 1974, ebenso einfallslos wie schlampig inszeniert. Ein Film ohne großen gedanklichen Aufwand, dafür mit Neigung zu dumpfer Gewaltverherrlichung und latent rassistischen Verzerrungen.

Filmdaten

Originaltitel
ROLLERBALL
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2001
Regie
John McTiernan
Buch
Larry Ferguson · John Pogue
Kamera
Steve Mason
Musik
Eric Serra
Schnitt
John Wright
Darsteller
Chris Klein (Jonathan Cross) · Jean Reno (Alexi Petrovich) · LL Cool J (Marcus Ridley) · Rebecca Romijn-Stamos (Aurora) · Naveen Andrews (Sanjay)
Länge
95 (DVD 94) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18; f
Genre
Science-Fiction | Thriller

Heimkino

Neben diversen Kurzfeatures zum Film enthält die Special Edition u.a. den Audiokommentar der Darsteller Chris Klein, LL Cool J und Rebecca Romijn-Stamos. Die DVD enthält im Vergleich zur Kinofassung die ungekürzte Version. Sie entspricht in etwa einer 97-minütigen Kinofassung.

Verleih DVD
Helkon (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Im Jahr 1975 war „Rollerball“ (fd 19 476) etwas Neues: Unter der Regie von Norman Jewison sah man, immerhin mit Hollywood-Star James Caan in der Hauptrolle, einen von sinnloser Gewalt strotzenden Ausblick auf die Unterhaltungswelt der Zukunft. Der Film sorgte wegen seiner Brutalitäten für einen kleinen Skandal, verschwand aber schnell in der Versenkung. Jetzt hat ihn John McTiernan wieder ausgegraben. Sein bereits 2000 fertiggestelltes, im Start – nicht zuletzt aufgrund von Zensurproblemen und schwachen Testergebnissen – immer wieder verschobenes Remake basiert auf dem ursprünglichen Drehbuch von William Harrison, das spürbar bearbeitet wurde. McTiernan, Regisseur solider Action-Qualität wie „Der letzte Action Held“ (fd 30 469), „Stirb langsam” (fd 27 183) und „Jagd auf Roter Oktob

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