Ich bin Sam

Drama | USA 2002 | 132 Minuten

Regie: Jessie Nelson

Weil seine siebenjährige Tochter ihm intellektuell überlegen ist, wollen die Behörden einem geistig behinderten Vater das Sorgerecht aberkennen. Diesem gelingt es, eine schicke, aber einsame Anwältin für den Fall zu gewinnen. Einfühlsam, mit der Handkamera in beiläufigem Stil erzählte und überzeugend gespielte Geschichte des Kampfes eines Behinderten um Gleichbehandlung, die mit der Annäherung zweier scheinbar gänzlich verschiedener Welten einher geht. Allerdings gelingt es der Dramaturgie auf Dauer nicht, die üblichen Pfade einer Hollywood-Produktion zu meiden. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
I AM SAM
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2002
Regie
Jessie Nelson
Buch
Kristine Johnson · Jessie Nelson
Kamera
Elliot Davis
Musik
John Powell
Schnitt
Richard Chew
Darsteller
Sean Penn (Sam Dawson) · Michelle Pfeiffer (Rita Harrison Williams) · Dianne Wiest (Annie) · Dakota Fanning (Lucy) · Richard Schiff (Turner)
Länge
132 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama

Heimkino

Die Special-Edition enthält u.a. einen Audiokommentar der Regisseurin, ein kommentiertes Feature mit sieben nicht verwendeten Szenen und ein ausführliches Making Of (40 Min.).

Verleih DVD
Warner (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Amerikanische Filme, die vom Sorgerecht handeln, sind meistens psychologische Dramen, in denen vor Gericht mit scmutzige Wäsche gewaschen wird, weil ein Ehekrach dahinter steckt. Bei „Ich bin Sam“ ist es komplizierter, weil der Staat selbst einem Mann namens Sam das Sorgerecht entziehen will, und zwar nur aus dem einen Grund, weil dieser geistig behindert ist. Die grundsätzliche Frage, die dahinter steht, ist also, ob Menschen wie Sam gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft sein können, auch wenn sie über sehr begrenzte geistige Fähigkeiten verfügen. Sam, Ende Dreißig, arbeitet seit Jahren als Servierer in einem Café. Er ist immer freundlich und daher beliebt, aber den Kaffee zuzubereiten, traut ihm sein Boss noch immer nicht zu. Eines Tages tritt eine Tochter in sein Leben; er hat einst eine Obdachlose bei sich aufgenommen und geschwängert. Die Mutter fli

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