The Majestic

- | USA 2001 | 152 Minuten

Regie: Frank Darabont

Ein junger Drehbuchautor landet nach einem Autounfall und dem Verlust seines Erinnerungsvermögens in einer kalifornischen Kleinstadt, wo man in ihm einen verschollenen Kriegshelden zu erkennen glaubt. An "klassische" Komödien von Frank Capra und Preston Sturges angelehnte Geschichte, deren liebevoll gezeichnete Personen und Atmosphären nicht über den Hang des Regisseurs zu Sentimentalität und Übertreibung hinwegtäuschen können. Fatale Vereinfachungen unterlaufen dem Film bei der Einbeziehung der Kommunistenjagd zu Anfang der 50er-Jahre. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE MAJESTIC
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2001
Regie
Frank Darabont
Buch
Michael Sloane
Kamera
David Tattersall
Musik
Mark Isham
Schnitt
Jim Page
Darsteller
Jim Carrey (Peter Appleton/Luke Trimble) · Martin Landau (Harry Trimble) · Laurie Holden (Adele Stanton) · Allen Garfield (Leo Kubelsky) · Amanda Detmer (Sandra Sinclair)
Länge
152 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit nicht 7 verwendeten Szenen (10 Min.).

Verleih DVD
Warner (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Wer dachte, mit dem Beginn eines neuen Jahrzehnts sei Hollywoods längste Recycling-Periode vorbei, wird durch Frank Darabonts „The Majestic“ eines Besseren belehrt. Wenn es jemals einen Film gegeben hat, in dem kein Gedanke, keine Figur und keine Wendung der Story der eigenen Erfindung seines Autoren entsprungen sind, dann ist es dieses Vehikel für Jim Carreys Suche nach einer zweiten Karriere. Das Einzige, wofür man Darabonts angesichts dieses aufgeblähten Plagiats dankbar sein muss, ist die Tatsache, dass er seine Vorbilder nicht bei Hollywoods Glanz und Glamour gesucht hat, sondern unter den eher intimen Filmen eines Frank Capra und Preston Sturges. Um die ungebrochene Beliebtheit eines Kleinstadt-Märchens wie „Ist das Leben nicht schön?“ (1947) wissend, haben die Produzenten von „The Majestic“ auch die naive Mär vom jungen Drehbuchschreiber Peter Appleton, der zum wieder gefundenen verlorenen Sohn eines verwitweten Kinobesitzers wird, in einem k

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