Das Tribunal

- | USA 2001 | 125 Minuten

Regie: Gregory Hoblit

Nachdem während des Zweiten Weltkriegs ein weißer US-Soldat in einem deutschen Gefangenenlager ermordet wurde, kann die standrechtliche Erschießung des mutmaßlichen schwarzen Täters dadurch verhindert werden, dass die Gefangenen ein Kriegsgerichtsverfahren ins Leben rufen, bei dem ein Stabsoffizier der US-Armee als Verteidiger fungiert. Nur zu Beginn ein dichtes und differenziert angelegtes Drama, das den Rassismus im US-Militär anprangert, dann aber zusehends zu einem vereinfachenden ideologischen Pamphlet verflacht. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
HART'S WAR
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2001
Regie
Gregory Hoblit
Buch
Billy Ray · Terry George
Kamera
Alar Kivilo
Musik
Rachel Portman
Schnitt
David Rosenbloom
Darsteller
Bruce Willis (Col. William A. McNamara) · Colin Farrell (Lt. Thomas W. Hart) · Terrence Howard (Lt. Lincoln A. Scott) · Cole Hauser (Staff Sg. Vic W. Bedford) · Marcel Iures (Kommandant Werner Visser)
Länge
125 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
Fox
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Diskussion
Dies ist kein Kriegsfilm, sondern ein psychologischer Thriller um Zivilcourage und soziale Einordnung, militärischen Gehorsam und Gerechtigkeit, die Rangfolge moralischer Güter, nicht zuletzt um das oft verschwiegene Thema „Rassismus im US-Militär“. Historisch und örtlich angesiedelt ist der Film in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs. Zum Auftakt wird man Zeuge, wie Thomas Hart, ein junger, juristisch ausgebildeter Stabsoffizier im Hinterland der US-Armee im Zuge der „Ardennenoffensive“ im Winter 1944/45 in deutsche Kriegsgefangenschaft gerät und unter schwerer Folter militärische Geheimnisse preisgibt. Ein starker, atmosphärisch intensiver Beginn, von der Kamera in hellgraues Einerlei getaucht, ein prekäres Zwischenlicht, das der psychologischen Situation der Hauptfigur bestens entspricht. Einige Kampfszenen und der Fluchtversuch eines Zuges von US-Gefangenen dienen woh

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