Lilo & Stitch

Komödie | USA 2002 | 84 Minuten

Regie: Christopher Sanders

Auf der Flucht vor der Sternenpolizei landet ein possierlich wirkender Außerirdischer, der das Produkt eines außer Kontrolle geratenen Experiments ist, auf Hawaii. Als Haustier findet er Unterschlupf bei einem aufmüpfigen Mädchen, das von ihrer Schwester aufgezogen wird. Durch ihre unkonventionelle Art sozialisiert das Erdenkind das destruktive Monster zu einem gefühlvollen Wesen und im Gegenzug lernt sie Verantwortung und soziales Verhalten. Ein erfrischend frecher Zeichentrickfilm aus dem Hause Disney, der reizvoll die ansonsten eher steifen (zeichnerischen) Strukturen des Studios unterwandert; dabei feiert er einmal mehr die traditionellen (Familien-)Werte, was ihm ebenso dezent gefühlvoll wie amüsant und mitreißend gelingt. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
LILO & STITCH
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2002
Regie
Christopher Sanders · Dean Deblois
Buch
Christopher Sanders · Dean Deblois
Musik
Alan Silvestri
Schnitt
Darren T. Holmes
Länge
84 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.
Genre
Komödie | Zeichentrick

Heimkino

Verleih DVD
Buena Vista
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Diskussion
Die Rahmenbedingungen für den Erfolg eines Trickfilms sind weniger die Geschichte als ihre Figuren. Eine Erkenntnis, die sich auch im konservativen Hause Disney schon länger durchgesetzt hat. Es sind nicht die klassischen Märchen oder die mystischen Heldenabenteuer, die das Publikum in die Kinos strömen lassen, es sind auch nicht die Helden selbst, die mit ihren Taten die Zuschauer so begeistern, dass sie sich den Film mehrmals anschauen. Es sind die „Nebenrollen“, die das Geheimnis des Erfolges beim Trickfilm ausmachen. „Bernard und Bianca“ (fd 20 608) hätte ein wichtiger Unterhaltungsfaktor gefehlt, wäre man nicht auf die Idee gekommen, einen tollpatschigen Albatros in die Handlung zu integrieren. Im „König der Löwen“ (fd 31 054) waren es das Warzenschwein und das Erdhörnchen, die mit ihren Slapsticknummern und durch pöbelnde Dialoge die pathetische Geschichte ein Stück weit erträglicher machten. Und was wäre „Ice Age“ (fd 35 344) ohne die aberwitzigen „Showeinlagen“ des kleinen Nagers und se

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