Drama | Schweden/Dänemark/Norwegen 1992 | 150 Minuten

Regie: Liv Ullmann

Eine 29jährige jüdische Kaufmannstochter aus Kopenhagen wird Ende des 19. Jahrhunderts von ihren Eltern in die Ehe mit ihrem langweiligen Cousin "gezwungen", obwohl sie sich zu einem christlichen Maler hingezogen fühlt. Nach einer leidenschaftslosen Ehe und dem Tod des Mannes zieht sie zurück zu den Eltern und widmet sich ganz der Erziehung ihres Sohnes. Ein detailverliebt inszeniertes und atmosphärisch dicht fotografiertes Gesellschaftspanorama, das aber durch Fehlbesetzungen und ständige Wiederholungen letztlich nur gepflegte Langeweile verbreitet. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
SOFIE
Produktionsland
Schweden/Dänemark/Norwegen
Produktionsjahr
1992
Regie
Liv Ullmann
Buch
Peter Poulsen · Liv Ullmann
Kamera
Jörgen Persson
Musik
div. klassische Komponisten
Schnitt
Grete Møldrup
Darsteller
Karen-Lise Mynster (Sofie) · Ghita Nörby (Frederikke) · Erland Josephson (Semmy) · Torben Zeller (Jonas) · Jesper Christensen (Höjby)
Länge
150 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Literaturverfilmung
Diskussion
Kopenhagens jüdisches Viertel "Kobmagergarde" gegen Ende des vorigen Jahrhunderts: Die 29jährige Sofie, einzige Tochter des gutsituierten Kaufmanns Semmy Philipsen und seiner Frau Frederikke, ist noch unverheiratet. Einen Empfang von Semmys reichem Bruder Frederik will man deshalb als "Heiratsmarkt" nützen. Und tatsächlich fängt der junge Kunstmaler Hojby Feuer. Aber auch ihr eher langweiliger Cousin Jonas tritt plötzlich auf den Plan und bittet Semmy um die Hand seiner Tochter. Sofie fühlt sich zwar mehr zu dem weltmännischen Hojby hingezogen, mit dem sie auch eine kurze, leidenschaftliche Begegnung hat, beugt sich aber letztlich dem Willen ihrer Eltern, die Jonas hauptsächlich deshalb vorschlagen, weil er Jude ist. Sofie zieht zu Jonas in dessen abgelegenes Heimatdorf und gebiert ihm drei Jahre später einen Sohn. Aaron ist fortan

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