One Hour Photo

Thriller | USA 2002 | 96 Minuten

Regie: Mark Romanek

Ein vereinsamter Fotolaborant schafft sich eine Traumwelt mit Fotografien einer Kundin, die einer scheinbar perfekten Familie angehört. Als die Frau von ihrem Mann betrogen wird, greift er bedrohlich in den Alltag seiner obsessiven Beziehung ein. Spielfilmdebüt mit einer auf den ersten Blick lakonischen Bildsprache, die sich dann zunehmend als geschwätzig erweist. Das in Ausstattung und Farbgebung detailreiche Design neigt zu Übertreibungen und lässt dem Hauptdarsteller kaum den Spielraum, das Psychogramm eines extremen Täters aus der Konventionalität zu befreien. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
ONE HOUR PHOTO
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2002
Regie
Mark Romanek
Buch
Mark Romanek
Kamera
Jeff Cronenweth
Musik
Reinhold Heil · Johnny Klimek
Schnitt
Jeffrey Ford
Darsteller
Robin Williams (Seymout "Sy" Parrish) · Connie Nielsen (Nina Yorkin) · Michael Vartan (Will Yorkin) · Gary Cole (Bill Owens) · Dylan Smith (Jacob Yorkin)
Länge
96 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Thriller

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und des Hauptdarstellers Robin Williams.

Verleih DVD
Fox (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Seymour Parrish ist zu bedauern: Wenn man jemanden mutterseelenallein in einem nächtlichen Restaurant sieht, das ein Neonschild ausdrücklich als Familientreff ausweist, dann ist diese Person offenkundig wirklich schrecklich einsam. Wenigstens Fotos einer glücklichen Familie hält Seymour in Händen, sodass die desinteressierte Kellnerin, die ihren letzten Gast endlich loswerden will, die Abgebildeten für dessen Angehörige hält. Tatsächlich aber sind Seymour die Gesichter auf den Bildern fremd: Es handelt sich lediglich um Schnappschüsse, die der alleinstehende Fotolaborant im Kundenauftrag entwickelt hat. Vor allem die Mittel des Set- und Kostüm-Designs sind es, mit denen der renommierte Videoclip-Regisseur Mark Romanek in seinem Spielfilmdebüt die Geschichte erzählt. Was auf den ersten Blick als Lakonie erscheint, entpuppt sich bei näherer Betrachtung freilich als mitunter recht geschwä

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