Wild Iris

Drama | USA 2001 | 89 Minuten

Regie: Daniel Petrie

Eine Mutter betreibt eine kleine Service-Firma; die verwitwete Tochter lebt mit ihrem 15-jährigen Jungen bei ihr. Doch hinter der idyllischen Fassade herrscht Krieg wegen des verstorbenen Mannes der Tochter, die ihre Verzweiflung im Alkohol ertränkt. Die Kommunikation der Frauen schwankt zwischen Bosheiten und lautstarkem Streit. Erst der Selbstmordversuch des Jungen rüttelt seine Mutter auf. Der positive Schluss ist etwas aufdringlich geraten; ansonsten wird die Handlung einleuchtend aus den Charakteren entwickelt, die gradlinig und mit behutsamer Intensität inszeniert und überzeugend dargestellt werden. Im Vordergrund des bewegenden Dramas steht die alltägliche Hölle einer verpfuschten Mutter-Tochter-Beziehung. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
WILD IRIS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2001
Regie
Daniel Petrie
Buch
Kent Broadhurst
Kamera
Rene Ohashi
Musik
Laurence Rosenthal
Schnitt
Hughes Winborne
Darsteller
Gena Rowlands (Minnie) · Laura Linney (Iris Bravard) · Emile Hirsch (Lonnie) · Fred Ward (Errol Podubney) · Miguel Sandoval (Ramando Galvez)
Länge
89 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama

Diskussion
Zunächt scheint es, als herrsche hier die reine Idylle: Großmutter Minnie betreibt eine kleine Service-Firma und arrangiert Hochzeitsfeiern; die verwitwete Tochter Iris lebt mit ihrem Jungen bei ihr und näht die Brautkleider; der 15-jährige Enkel Lonnie besucht die Schule und jobbt an einer Tankstelle. Doch hinter der Fassade mit der bunt glitzernden Neon-Reklame „Bluebird Bridal“ herrsc

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